Radiogeschichten

"Stimmen der Wut-Frauen erzählen- Folge 2: WUT LENKEN" von Elisabeth Weilenmann

Was geschieht, wenn Frauen ihre Wut nicht länger unterdrücken, sondern sie in eine Kraft verwandeln, die etwas bewegt? Wann wird aus persönlicher Empörung politischer Widerstand? Und wie lässt sich Wut so lenken, dass daraus Veränderung entsteht? In der fünfteiligen Serie "Stimmen der Wut - Frauen erzählen" hat Elisabeth Weilenmann im März Frauen eingeladen, ihre persönlichen Wuterfahrungen zu teilen.

Viele Frauen haben sich gemeldet, ihre Erinnerungen und Gedanken geschildert. In der zweiten Folge erzählen Frauen von Ungerechtigkeiten, die sie schon als Mädchen erlebt haben, von nicht gehörten Stimmen, von Beschämung und dem Gefühl, sich mehr beweisen zu müssen als andere. Ihre Berichte sind ebenso Teil der Serie wie persönliche Gespräche, unter anderem mit Frauen, die Elisabeth Weilenmann getroffen hat.

Die Politikwissenschaftlerin, Publizistin und Kabarettistin Barbara Blaha erzählt, wie sie gelernt hat, aus ihrem Gefühl der Ungerechtigkeit etwas zu machen und wie die Gründung einer Schulzeitung zu einer wichtigen Erfahrung der Selbstwirksamkeit wurde. Die britische Friedensforscherin Scilla Elworthy berichtet, wie sie ihre Wut über Gewalt und Unrecht in konkrete Handlungen für den Frieden verwandelt hat. Und die Politikerin und Juristin Alma Zadic spricht darüber, wie Frauen im Berufsleben und in der Öffentlichkeit immer wieder um Gehör und Anerkennung kämpfen müssen.

Die persönlichen Erfahrungen der Frauen zeigen, wie aus einem Gefühl der Ohnmacht eine Kraft werden kann, die Ungerechtigkeiten sichtbar macht und Veränderung anstößt.

Service

Barbara Blaha, "Funkenschwestern. Wie Feminismus alles besser macht", Molden Verlag, 2026.
Scilla Elworthy, "Das weibliche Prinzip. Die Kraft zur Veränderung", Droemer Knaur, 1999.
Scilla Elworthy, "The Business Plan for Peace: Building a World Without War", Peace Direct, 2017.

Sendereihe

Gestaltung

  • Elisabeth Weilenmann

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