Menschen feiern den Bodhi-Tag: Wasser wird zu einem Bodhi-Baum geschüttet

APA-IMAGES/AFP/AUNG MAIN

Gedanken für den Tag

Über Erwachen, Stille und das innere Licht

Erika Erber, Präsidentin der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft, macht sich Gedanken zum Bodhi-Tag

Am 8. Dezember begehen Buddhistinnen und Buddhisten weltweit den Bodhi-Tag. Er erinnert an das Erwachen Siddhartha Gautamas, der nach ihrem Verständnis vor rund 2.500 Jahren unter einem Bodhi-Baum in Bodhgaya im heutigen Nordindien zum Buddha, zum Erwachten, wurde. Seine Erkenntnis soll den Beginn eines Weges, der bis heute Menschen auf der Suche nach Orientierung, innerer Klarheit und einem bewussteren Umgang mit dem Leben inspiriert, markieren.

Buddha sei demnach kein Gott, sondern ein Mensch, der sich auf die Suche nach den Ursachen des Leidens und nach einem Weg zu dessen Überwindung machte. Seine Lehren laden dazu ein, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, den Dingen mit Achtsamkeit zu begegnen und die Bedeutung von Mitgefühl, innerer Ruhe und Klarheit im Alltag neu zu entdecken.

Anlässlich des Bodhi-Tages widmet sich Erika Erber, neu gewählte Präsidentin der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft, in ihren "Gedanken für den Tag" der Geschichte dieses besonderen Erwachens, den daraus hervorgegangenen Lehren und ihrer Bedeutung für die Gegenwart.

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