Menschen vor Riesenbüchern

APA/dpa-Zentralbild/Hendrik Schmidt

Sachbücher im Juli

Die monatlich erscheinende Sachbuch-Bestenliste der Medienpartner "Die Literarische Welt", Radiosender WDR 5, "Neue Zürcher Zeitung“ sowie Ö1.

Unabhängiges Gremium

Unsere Liste wird von einem unabhängigen Gremium erstellt, dem Fachjournalisten und renommierte Publizisten angehören, darunter Wissenschaftler wie Herfried Münkler und Jochen Hörisch. Das Gremium, das ab Januar noch erweitert werden wird, ermittelt monatlich zehn Bücher auf Basis von Punkten. Jeder Juror, jede Jurorin kann 8, 6, 4 oder 2 Punkte für vier Bücher vergeben.

Kein Buch, für das ein einzelner Juror, eine einzelne Jurorin allein votiert hat, wird gelistet. Bücher von Jurymitgliedern sind selbstredend nicht zugelassen. Jeder Titel kann maximal drei Monate auf der Liste verweilen, sofern er seinen Platz behauptet. Neben dem Ranking, das auch online steht, laden wir Monat für Monat namhafte Gastjuroren zu einer Extra-Empfehlung des Monats ein.

1. Cornelia Koppetsch

"Die Gesellschaft des Zorns - Rechtspopulismus im globalen Zeitalter", Transcript Verlag, 283 Seiten

2. Jared Diamond

"Krise - Wie Nationen sich erneuern können", übersetzt von Sebastian Vogel und Susanne Warmuth, S. Fischer Verlag, 462 Seiten

3. Matthias Herdegen

"Der Kampf um die Weltordnung - Eine strategische Betrachtung", C. H. Beck Verlag, 291 Seiten

4. Michel Serres

"Was genau war früher besser? Ein optimistischer Wutanfall", übersetzt von Stefan Lorenzer, Suhrkamp Verlag, 76 Seiten

ex aequo, Jana Simon

"Unter Druck - Wie Deutschland sich verändert", S. Fischer Verlag, 336 Seiten

6. Lorenzo Marcili/Niccolò Milanese

"Wir heimatlosen Weltbürger", übersetzt von Yasemin Dincer, Suhrkamp Verlag, 280 Seiten

7. Svenja Flaßpöhler/Florian Werner

"Zur Welt kommen - Elternschaft als philosophisches Abenteuer", Blessing Verlag, 224 Seiten

8. Peter Pirker

"Codename Brooklyn. Jüdische Agenten in Feindesland - Die Operation Greenup 1945", Tyrolia Verlagsgemeinschaft, 368 Seiten

9. Lutz Raffael

"Jenseits von Kohle und Stahl - Eine Gesellschaftsgeschichte Westeuropas nach dem Boom", Suhrkamp Verlag, 525 Seiten

10. Marco Marzano

"Die unbewegliche Kirche - Franziskus und die verhinderte Revolution", übersetzt von Gabriele Stein, Herder Verlag, 239 Seiten

"Wer noch immer glaubt, Rassismus hat doch mit mir nichts zu tun, der sollte unbedingt Reni Eddo Lodges Buch lesen. Die junge Britin räumt schonungslos mit diesem Irrglauben auf. Wer eine weiße Hautfarbe hat, genießt automatisch Privilegien, ob er oder sie sich ihrer bewusst sind, spielt dabei keine Rolle. Ein schonungslos offenes und äußerst kundiges Buch. Eine Pflichtlektüre." (Jana Hensel)

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