Menschen vor Riesenbüchern

APA/dpa-Zentralbild/Hendrik Schmidt

Sachbücher im Dezember

Die monatlich erscheinende Sachbuch-Bestenliste der Medienpartner "Die Literarische Welt", Radiosender WDR 5, "Neue Zürcher Zeitung“ sowie Ö1.

Unabhängiges Gremium

Unsere Liste wird von einem unabhängigen Gremium erstellt, dem Fachjournalisten und renommierte Publizisten angehören, darunter Wissenschaftler wie Herfried Münkler und Jochen Hörisch. Das Gremium, das ab Januar noch erweitert werden wird, ermittelt monatlich zehn Bücher auf Basis von Punkten. Jeder Juror, jede Jurorin kann 8, 6, 4 oder 2 Punkte für vier Bücher vergeben.

1. Ezra Klein

"Der tiefe Graben - Die Geschichte der gespaltenen Staaten von Amerika", übersetzt von Katrin Harlaß, Verlag Hoffmann & Campe, 384 Seiten

2. Barak Obama

"Ein verheißenes Land", übersetzt von Sylvia Bieker u.a., Penguin Verlag, 1016 Seiten

3. Helmut Lethen

"Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug - Erinnerungen", Verlag Rowohlt Berlin, 384 Seiten

4. Kamel Daoud

"Meine Nacht im Picasso-Museum - Über Erotik und Tabus in der Kunst, in der Religion und in der Wirklichkeit", übersetzt von Barbara Heber-Schärer, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 176 Seiten

5. Tobias Roth

"Welt der Renaissance", Galiani Verlag, 640 Seiten

6. Max Czollek

"Gegenwartsbewältigung", Carl Hanser Verlag, 208 Seiten

ex aequo, John Dickie

"Die Freimaurer - Der mächtigste Geheimbund der Welt", übersetzt von Irmengard Gabler, S. Fischer Verlag, 560 Seiten

ex aequo, Orlando Figes

"Die Europäer - Drei kosmopolitische Leben und die Entstehung europäischer Kultur", übersetzt von Bernd Rullkötter, Verlag Hanser Berlin, 640 Seiten

9. Philippe Sands

"Die Rattenlinie - Ein Nazi auf der Flucht. Lügen, Liebe und die Suche nach der Wahrheit", übersetzt von Thomas Bertram, S. Fischer Verlag, 544 Seiten

10. Gerald Hüther

"Wege aus der Angst - Über die Kunst, die Unvorhersehbarkeit des Lebens anzunehmen", Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 128 Seiten

"Ein beherztes und kühnes Plädoyer dafür, den traditionellen wissenschaftlichen Zeit- Ordnungen der Geschichte von der herkömmlichen Chronologie über den Anachronismus bis zur 'Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen' den Abschied zu erteilen. Stattdessen habe Geschichte von Chronoferenzen auszugehen: dem analytisch aufzubrechenden Durcheinander historischer Bezüge multipler Vergangenheiten und Zukünfte zur jeweils sie befragenden Gegenwart." (Achatz von Müller)

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