Menschen vor Riesenbüchern

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Kontext

Sachbücher im Juni

Die monatlich erscheinende Sachbuch-Bestenliste der Medienpartner "Die Literarische Welt", Radiosender WDR 5, "Neue Zürcher Zeitung“ sowie Ö1.

Unabhängiges Gremium

Unsere Liste wird von einem unabhängigen Gremium erstellt, dem Fachjournalisten und renommierte Publizisten angehören, darunter Wissenschaftler wie Herfried Münkler und Jochen Hörisch. Das Gremium, das ab Januar noch erweitert werden wird, ermittelt monatlich zehn Bücher auf Basis von Punkten. Jeder Juror, jede Jurorin kann 8, 6, 4 oder 2 Punkte für vier Bücher vergeben.

1. Gerhard Roth

"Über den Menschen", Suhrkamp Verlag, 365 Seiten

2. Malte Herwig

"Der große Kalanag - Wie Hitlers Zauberer die Vergangenheit verschwinden ließ und die Welt eroberte", Penguin Verlag, 480 Seiten

3. Götz Aly

"Das Prachtboot - Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten", S. Fischer Verlag, 235 Seiten

4. Volker M. Heins

"Offene Grenzen für Alle - Eine notwendige Utopie", Verlag Hoffmann und Campe, 223 Seiten

5. Philippe Monnier

"Venedig im achtzehnten Jahrhundert", übersetzt von Rudolf Engel, mit einem Nachwort von Hanns-Josef Ortheil, Verlag Die Andere Bibliothek, 487 Seiten

6. Jan-Werner Müller

"Freiheit, Gleichheit, Ungewissheit - Wie schafft man Demokratie?", übersetzt von Michael Bischoff, Suhrkamp Verlag, 271 Seiten

7. Michael Hagner

"Foucaults Pendel und wir. Anlässlich einer Installation von Gerhard Richter", Verlag der Buchhandlung Walther König, 396 Seiten

8. Christina von Braun

"Geschlecht - Eine persönliche und eine politische Geschichte", Propyläen Verlag, 368 Seiten

9. Ole Nymoen/Wolfgang M. Schmitt

"Influencer - Die Ideologie der Werbekörper", Suhrkamp Verlag (edition suhrkamp), 192 Seiten

10. Herbert Lackner

"Rückkehr in die fremde Heimat - Die vertriebenen Dichter und Denker und die ernüchternde Wirklichkeit in Nachkriegseuropa", Carl Ueberreuter Verlag, 220 Seiten

"In Zeiten unentschiedener Optionen und ichzentrierter Achtsamkeit plädiert Martin Scherer mit Hingabe voller Feinsinn für die bedingungslose Passion einer Gabe ohne Gewinnstreben und der Verschwendung ohne Ertragsabsicht." (Markus Krajewski)

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