
Der WauWau hat Durst
crlnh
schliess die Augen spürst du noch das Ziepen in deinem kleinen Finger? Maulwurfshaufen umgeben dich gebettet auf einem abgeernteten Baumwollfeld schliess die Augen ein Marmorkuchen, frisch aus dem Ofen, liegt nun neben dir auf trockener Erde noch zu heiß spürst du noch das Zerren an deinen Nerven Gnade dir die letzte Nacht schliess die Augen Kamele ziehen mit ihren Lasten davon verraten nicht das Leeren der Oase Gaben schliess die Augen im Pinguingang näherst du dich der Fremde spürst du sie noch? Heller die Orte mit den abgenutzten Schuhen auf sich entfaltenen Herbstblatt schliess die Augen
weiterlesen12. Jänner 2026
Die Stille im März
Guido Wolf
Ein Mensch versucht in einem fremden Zimmer aufzuwachen, das Form und Farbe verändert. Ein Zimmer, das ihm Angst macht. Mit ihm im Zimmer ist eine fremde aber vertraute Stimme, die versucht, ihn in das Leben zu führen.
weiterlesen10. Jänner 2026
Arielles Schuppen
Severin Weh
Arielle eingesperrt in der Badewanne. Die Fischerin sucht nach Liebe und findet sie unter Wasser. Ein Fischverkäufer gibt Auskunft. Schuppen sprechen für sich. Mit Stimmen von Dina Skwirblies, Karlotta Kahlo und Severin Weh
weiterlesen10. Jänner 2026
Zwei Servi
Alexis Suppan
Der Beitrag beschreibt die Geschichte meiner beiden Großmütter und wie ein und dasselbe Wort ganz unterschiedliche Reaktionen in ihnen hervorgerufen hat.
weiterlesen9. Jänner 2026
Lang Lebe Lungern
Duo Alone
Duo Alone - also Leona Puhony und Udo Schimanofsky - feiern das La, das Le und das Lu. Mit modernster stimmenbasierter Gähn-Technologie bleibt in diesem Hörspiel kein Mund geschlossen und kein Auge offen. Wir begleiten Herrn S., einen unabhängigen Auftragnehmer im Dienste der Abteilung für okulare Obfuskation und dort für insomnolenz-induzierte Schließungen zuständig. Da sich mittlerweile sowieso alle über Schlafstörungen beschweren, geht er seiner Arbeit besonders gewissenhaft nach - mit unstetem Erfolg...
weiterlesen9. Jänner 2026
Zebrabärblinge: Äugigkeit und Impulskontrolle
Duo Alone
Zebrabärblinge sind beliebte Aquariumszierfische ursprünglich beheimatet in den Süßwasserflüssen, Seen und Reisfeldern Südasiens. Äugigkeit beschreibt die Bevorzugung eines Auges (rechts oder links), ähnlich der Händigkeit. Impulskontrolle müsste man haben, um sein Hörspiel, nicht einfach spontan umzubenennen, weil bei der Suche eines Reims auf "Sehenswürdigkeit" "Äugigkeit" gefunden wurde und die Internetsuche nach dem Wort "Äugigkeit" einen entsprechenden Artikel zutage gefördert hat. ||||| Duo Alone sind Leona Puhony und Udo Schimanofsky. Sie machen gemeinsam viele bunte Dinge. Manchmal hält auch eine von beiden unterstützend das Handterl und leiht da und dort ihre Stimme (und ein paar Trompetentöne), während der andere immer tiefer in Tonspuren versinkt (oder versingt). ||||| Folgende Zitate wurden rabiat und skrupellos aus dem Ö1-Programm des vergangenen Jahres (einschließlich den ersten Jännertagen 2026) geschnipselt: Julia Zotter (über Nougat), eine Hörprobe aus Georg Bydlins...
weiterlesen9. Jänner 2026
Haunting Ostermayier (2Wahrheiten und eine Lüge)
Leonade Nie
Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie eine Auszeit aus dem Alltag. Leonade Nie mischt in Ihrem Hörstück für drei Ohren und einen Quastlteppich heiße Luft mit heißem Scheiß zu lauwarmer Hirnsuppe. Nach langjähriger Fernhör-Fernbeziehung auf Gleis 5 hat sie sich die letztjährigen Herzenswünsche eines besonders sonoren Feedbäckers und Connaisseurs, des Punk auf der Bank, wirklich zu Gehör genommen. The Man of Sky half beim Abheben und Aufditschen, beim Auftischen der Brühe. Ein Drahtseilfact zwischen Humeur, Hommage, Blamage und Bravour für die Pause um zehn Uhr.
weiterlesen9. Jänner 2026
schieß, die augen
Magnus Fürst
schieß! was? schieß, na los, schieß! schieß auf die augen was? schieß auf, die augen was, was hast du vergessen? das leben! schließ die augen auf aber da ist nichts! there’s nothing there, my friend! — — augen zu — — — — aufen auf — — hello, hello sir, hello sir, sorry, sorry sir, sorry, sir sir, it’s closed! sir, hello, sorry hello, monsieur, c'est fermé! it’s closed! hello, sir! there’s nothing there! — — augen zu — — — — aufen auf — — nicht souk sondern sog, so wie in ihre augen_blicken ist ewigkeit die bräune produziert mehr melancholin, das lässt sie weniger lichtdurchlässig seh’n wie in der medina, wo kein weg aus dem labyrinth der gedanken where are you from italiano? hello, sir sorry! I make you good price, my friend coffe shop? you wanna get high before you die? I make no business with you no business at all, my friend ...
weiterlesen9. Jänner 2026
George
Gerhard Kepplinger
"Schließ die Augen, ich flehe dich an!" sagte George und eine Träne rann über seine fette Backe. George, der Riese! 2 Meter 8 groß und 160 Kilo schwer. Kein Wunder, dass ihn jeder "Giant" nannte. Dieser Bär von einem Mann weinte tatsächlich. Ich konnte es nicht glauben. Seit 40 Jahren war er schon in dem Job und hatte alles gesehen. ALLES! In 2 Wochen wird er in Rente gehen. 40 Jahre für den Staat! Er hat sich immer korrekt verhalten. Der Ruhestand wird wohlverdient sein. George ist seit 5 Jahren verheiratet, hat 2 Töchter und einen Sohn. Er liebt seine Familie über alles. Sonntags ist er immer in der first baptist church zu sehen, wenn er im Chor, dass erst seit 20 Jahren, singt. Alle lieben George! Immer freundlich, humorvoll, hilfsbereit und engagiert. Zweimal die Woche hilft er freiwillig in der Suppenküche für Obdachlose aus. Dort hat er seine Frau die 30 Jahre jünger ist und schon 3 kleine Kinder hatte kennengelernt. Seine Kinder sind wohlgeraten und lieb. Sie wisse...
weiterlesen9. Jänner 2026
In der Schauspielhandlung
Manfred Horak
Ö1 Hörspiel (Deadline 9.1.2026) 5’ Track „Schließ die Augen!“ In der Schauspielhandlung Alle Texte, Stimmen, Musik und Sounds von Manfred Horak. (Straßenlärm.) Wien der nächste Morgen in der Gegenwart. Menschen, Straßen, Plätze laden zum Verweilen und stressen im Vorübergehen. Und während öffentliche Gelder fließen, Brüderlichkeit in den Parteien herrscht, versammeln sich vormals beliebte Szenegrößen in der Schauspielhandlung „Zum fröhlichen Prekariat“. Hier ist man barock, hier ist man modern. (Musik.) Im Geschäftslokal „Zum fröhlichen Prekariat“ steht der Chefverkäufer und wartet vor den goldenen Brokatvorhängen und zwischen den verschiedenen Ansichtsgläsern auf Kundschaft. Da betritt ein untersetzter Mann die Schauspielhandlung. (Türe öffnet sich.) „Tag!“ „Guten Tag. Sie wünschen?“ „Ich hätt’ gern einen männlichen Schauspieler.“ „Na, da sind Sie ja hier genau richtig. – Haben Sie ein bestimmtes Modell im Aug’?“ „Ja, einen analogen Schauspieler.“ „W...
weiterlesen9. Jänner 2026
Rot. Und Blautöne
Livia Heisz
Wie jemandem antworten, wenn es die Worte dafür nicht gibt? Im Zug sitzend ziehen Fragen vorbei wie vom Tanz verbogene Bäume in der Landschaft der Erinnerung. Als Hörstück für Kopfhörer*innen gemacht. Realisierung: mit Stimme, Streichhölzern und Dosenmandarinen. Musik: SIKK PIBS Proudly presented by Heintje Hopens and the scheijne Beijn. Livia Heisz. Mag Wasser, Kino und Postkarten. Lebt in Wien.
weiterlesen9. Jänner 2026
