Soziales

Hoffer-Telefonring

09.04.2020 | 11:54

Mein Name ist Fritz Endl, Jg 1942 und wohne seit 1980 in Wien 10 im sogenannten Triesterviertel, einem alten Stadtteil entlang der Triesterstraße.
2008 habe ich an der Erprobung eines sogenannten „Telefonrings“ teilgenommen. Das Konzept stammt von Heinrich Hoffer. Ich bin überzeugt, dass er gerade in unser Coronazeit ein Beitrag gegen Vereinsamung sein kann.
Voraussetzung dafür ist, dass sich 5-10 Personen aus der Nachbarschaft zur Teilnahme bereit erklären. Ein Telefonring braucht zum Vertrauensaufbau eine zentrale Person A. Voraussetzung ist auch, dass sie dieser Vertrauensperson A ihre Telefonnummer und möglichst auch Adresse bekannt geben. Die Teilnehmer*innen vereinbaren eine bestimmte tägliche Kernzeit für den Rundruf von etwa ein bis zwei Stunden: Die zentrale Person A ruft B an und fragt nur "Wie geht´s?", "Was haben sie heute vor?". Der Ring schließt sich, wenn wieder die zentrale Person A erreicht worden ist. Wenn sich jemand nicht gemeldet hat, sollte A verständigt werden.
Nähere Informationen auf http://www.triesterviertel.at unter „Projekte“

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