Diagnose der Gegenwart - Reparatur der Zukunft

30. Mai 2020, 09:52

Mein Name ist Emilia. Ich bin Studentin in Wien. Durch die Selbstisolation während des Lockdowns habe ich plötzlich alles wieder stärker wahrgenommen. Im alten Alltag waren wir gestresst, abgestumpft und dadurch zwar nicht gleichgültig, aber unverbunden mit der Welt. Ich habe aus meinen Gedanken während der Quarantäne dazu einen Poetry Slam gemacht und den Alltag in meiner WG gefilmt, in der wir plötzlich viel achtsamer Zeit miteinander verbracht haben. Ich will versuchen die Aufmerksamkeit, für mich, meinen Körper, die Menschen um mich, aber besonders auch gesellschaftliche und politische Veränderungen, die mich zum Anfang der Krise überkommen hat beizubehalten. Weil ich gemerkt habe, dass das Leben zwar so mehr zu einer Achterbahnfahrt wird, aber auch echter und intensiver ist, wenn man die Dinge mehr an sich ranlässt. Denn bevor wir die Zukunft reparieren können, brauchen wir eine Diagnose der Gegenwart. Und dafür müssen wir uns erst einmal trauen richtig hinzuschauen und hinzuspüren.

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Reparatur der Zukunft - Klimainnovation