10 Jahre MuseumsQuartier

Mit seinem Areal von 60.000 Quadratmetern ist es eines der größten Kulturareale weltweit. Mitten in Wien gelegen, ist das MuseumsQuartier mit einem Besucherstrom von 3,6 Millionen Menschen jährlich auch ein Publikumsrenner.

Bei der Eröffnung vor zehn Jahren hatte man bestenfalls mit einer Million Menschen in diesem Kulturcluster gerechnet, in dem sich neben dem Museum Moderner Kunst, dem Leopold Museum, der KunstHalle Wien und dem ArchitekturZentrum Wien noch zahlreiche große und kleine Kulturinstitutionen befinden. Das 10-Jahres-Jubiläum wird mit einem fulminanten Fest begangen, das sich über mehrere Monate erstreckt.

Kulturjournal, 14.04.2011

Wolfgang Waldner, der Leiter des MuseumsQuartiers, im Gespräch mit Sabine Oppolzer

An dem Fest beteiligen sich sämtliche Häuser im Museumsquartier, darüber hinaus machen aber auch Kunstschaffende aus 25 anderen EU Staaten mit. Das Tanzquartier Wien etwa bezieht sich mit der Produktion "Sofa machine" auf ein Rossballett, das Kaiser Leopold hier 1667 zur Aufführung brachte, wie etwa Dramaturgin Sandra Noeth ausführt.

Jetzt schon sind sind über diesen Hof Seile gespannt, mit denen Andres Bosshard einen Klanghimmel gestaltet. Das ist eines der Lieblingsprojekte von Wolfgang Waldner, dem Leiter des Wiener MuseumsQuartiers.

Mittagsjournal, 14.04.2011

Edelbert Köb, bis zum Vorjahr Direktor im MUMOK, ist nun Kurator für einen Skulpturenpark, an dem sich namhafte Künstler wie Erwin Wurm, Gunter Damisch oder Michael Kienzer beteiligen. Die Skulpturen sind allesamt aufblasbar.

Das Festprogramm ist derart umfangreich, dass der Katalog 150 Seiten umfasst. Ein Zeichen, dass die jahrelangen Querelen zwischen der MQ-Errichtungsgesellschaft und den Nutzern beigelegt sind? Kunsthallenleiter Gerald Matt meinte jedenfalls sehr versöhnlich, Novals zitierend: "Fängt nicht das Beste mit Krankheit an?".

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