Führung in der Mongolei - Tradition und Umbruch
Ein Vortrag zur mongolischen Wirtschaftslage im Rahmen des Vienna Dialogue on Organizational Development.
21. August 2018, 21:46
Die Mongolei gilt seit 1992, als das Mehrparteiensystem und die damit verbundenen Wirtschaftsreformen eingeführt wurden, als eine der stabilsten Demokratien Zentralasiens. Jetzt steht das Land allerdings vor turbulenten wirtschaftlichen und politischen Zeiten, die auch massive Auswirkungen auf die Politik, die kulturelle Identität, die Landschaft und die Qualität der ökologischen Lebensbedingungen haben werden.
Internationale Industrie, Konzerne und Banken und im Gefolge die internationale Politik realisieren ihr Interesse an der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen (Gold, Kupfer, seltene Erden, etc.). Die große Governance Herausforderung wird darin bestehen, sicherzustellen, dass die gesamte Bevölkerung vom wirtschaftlichen Wachstum profitiert, die ökologischen Schäden in Grenzen gehalten werden und die Verbindung von Tradition und Industrialisierung gelingt.
Shairii Batsukh, langjähriger Vorsitzender der mongolischen Regierungsbehörde für Landmanagement, Bauwesen, Geodäsie und Kartografie und gegenwärtiger Vizerektor der mongolischen Academy of Governance, einer regierungsnahen Wissenschaftseinrichtung zur Qualifizierung von mongolischen Führungskräften, berichtete im Rahmen der Veranstaltungsreihe Vienna Dialogue on Organizational Development über die Herausforderungen, vor denen sein Land steht.
Im Anschluss an den Abendvortrag diskutierte Shairii Batsukh gemeinsam mit dem Publikum Fragen zu Wertvorstellungen des Landes, die Entwicklung der Führungskultur, sowie die wirtschaftlichen Chancen als auch die demokratischen Risiken. Moderation: Ralph Grossmann.
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Eine Veranstaltung im Rahmen des Vienna Dialogue on Organizational Development der IFF.
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Führung in der Mongolei - Tradition und Umbruch
Freitag, 13. Jänner 2012
18:00 Uhr
ORF KulturCafe
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