Das Sozialsystem in Zeiten der Krise
Radiokolleg zum Mitreden
Entspricht das Sozialversicherungswesen noch den veränderten Erwerbsrealitäten und den neuen Arbeitsbiografien? Oder wird das Auffangnetz gar zur Armutsfalle? Um diese und andere Fragen ging es bei einem gut besuchten Radiokolleg zum Mitreden.
8. April 2017, 21:58
Ob Krankheit oder Invalidität, Arbeitslosigkeit oder Alter – die Grundrisiken des Lebens abzufedern, ist eine zentrale Aufgabe des Sozialstaates. In Österreich spielt dabei die beitragsfinanzierte Sozialversicherung eine tragende Rolle. Doch viele Versicherte sind verunsichert. Und manche melden sich nun öffentlich zu Wort, etwa gering verdienende Selbständige, die über hohe Beitragslasten klagen.
Radiokolleg...
Beate Firlinger, die Gestalterin des Radiokollegs "Versichert – verunsichert. Das Sozialsystem in Zeiten der Krise" und ihre Interviewpartner/innen stellten sich der regen Diskussion mit dem Publikum im Radiokulturhaus. Fachkundige Antworten gaben:
- Helmut Ivansits, Leiter der Abteilung Sozialversicherung AK Wien
- Ingrid Mairhuber, Politikwissenschafterin, Forschungsstelle Arbeitswelt FORBA
- Walter Pöltner, Leiter der Sektion II Sozialversicherung BMASK
- Martina Schubert, Unternehmensberaterin, Forum zur Förderung der Selbständigkeit FO.FO.S
... zum Mitreden
Mitschnitt der Veranstaltung
Fazit: Wie die Diskussion gezeigt hat, ist der Sozialstaat eine Errungenschaft und hat schon viele Bewährungsproben bestanden. Ob und wie er dies auch in Zukunft kann, ist weiter zu erörtern. Denn bei der sozialen Absicherung handelt es sich um ein komplexes System, das den wiederum komplexen Anforderungen der modernen Gesellschaft gerecht werden muss. Eine Never Ending Story.