Wienerberger kehrt in Gewinnzone zurück

Für den Baustoffkonzern Wienerberger sind die mageren Jahre vorbei. Einer der weltweit führenden Dach, Mauer- und Wandziegelerzeuger hat die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Für das vergangene Jahr schreibt das Unternehmen mit Sitz in Wien an die zwei Milliarden Euro Umsatz. Unter dem Strich bleibt ein Plus von mehr als 40 Millionen Euro.

Abendjournal, 21.02.2012

Vierjährige Durststrecke

Es sind die ersten schwarzen Zahlen, die Wienerberger seit Beginn der Krise vor vier Jahren schreibt. Der Konzern hat Kosten reduziert, sich neu aufgestellt und das Angebot erweitert. Nach Angaben von Wienerberger Chef Heimo Scheuch hat das Unternehmen in fast allen Regionen zugelegt. Wichtigste Absatzmärkte bleiben Deutschland sowie Frankreich. Durchwachsen entwickelt hat sich das Ziegelgeschäft lediglich in Osteuropa sowie in den USA. Mit dem Geschäft in Österreich ist Scheuch zufrieden. Gut sei, dass die Wohnbauförderung wieder zweckgerichtet fließen soll.

Aussichten weiter gut

Für dieses Jahr rechnet Scheuch, trotz noch trüber Konjunkturaussichten und staatlichen Sparprogrammen, erneut mit einem Gewinn.

Wienerberger beschäftigt an die 13.000 Menschen. Den Großteil des Geschäfts machen Neubauten aus, immer wichtiger werden Haus- wie Dachsanierungen. Besser positionieren will sich Wienerberger als so genannter Systemanbieter - neben Ziegel verkauft der Konzern auch Rohre samt Zubehör.

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