Karlheinz Essl will Kunstsammlung verkaufen

Die angeschlagene Baumarktkette bauMax kämpft weiterhin um ihre Sanierung. Firmengründer Karlheinz Essl will zur Unternehmensrettung seine renommierte Kunstsammlung mit knapp 7.000 zeitgenössischen Werken um kolportierte 86 Mio. Euro an die Republik Österreich verkaufen.

Essl-Museum

(c) APA, PFARRHOFER

Kulturjournal, 24.03.2014

Interview mit Karlheinz Essl, geführt von

"Meine Frau und ich sind bereit, die gesamte Sammlung der Republik zu übergeben, wenn wir damit bauMax und somit rund 4.000 Arbeitsplätze allein in Österreich retten können", wird Karlheinz Essl in einer Aussendung des Museums zitiert.

Mit einer Kapitalspritze durch den Kunstverkauf und einem Schuldenschnitt durch die Banken soll das bauMax-Sanierungsverfahren gestemmt werden. Essl hat die Sammlung vor zwei Jahren in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht, aber weil die dafür ausschlaggebende Fünfjahresfrist noch nicht abgelaufen ist, würden die Kunstwerke auch im Insolvenzfall der Masse zufallen.

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