Komponistenporträt Clemens Nachtmann

Das Erkenntnispotenzial von Musik ist die zentrale Motivation für Clemens Nachtmanns kompositorische Arbeit. Im Großen Sendesaal war ein Auszug aus seinem Schaffen zu hören.

Clemens Nachtmann

(c) Juliane Lachenmayer

Der Lebensweg des 1965 in Neustadt a.d. Waldnaab (Bayern) geborenen Clemens Nachtmann verdankt sich der Tatsache, dass er sich nie für eine seiner beiden Neigungen klar entscheiden mochte: Philosophieren und Komponieren.

Vor seinem Studium der Politikwissenschaft in Berlin studierte Nachtmann Komposition bei Wilhelm Killmayer in München, danach Komposition und Musiktheorie bei Friedrich Goldmann, Gösta Neuwirth und Hartmut Fladt in Berlin. 2005 ließ er sich nach einem Aufbaustudium bei Beat Furrer in Österreich nieder, wo er seither Musiktheorie an der Kunstuniversität Graz unterrichtet.

Nachtmann ist als Komponist und Publizist zu philosophischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Themen tätig. Mit seiner durchgängig komplex strukturierten und oft hochvirtuosen Musik geht Nachtmann immer wieder bewusst an die Grenzen des Machbaren und Erfassbaren.

Sein kompositorisches OEuvre umfasst bislang hauptsächlich instrumentale Werke für Solo-, Kammer- und große Ensemblebesetzung sowie Werke für elektronische Klänge. Er arbeitet u.a. mit dem Klangforum Wien, dem ensemble mosaik und dem ensemble reflexion K zusammen. Diverse Auszeichnungen und Aufträge sowie Aufführungen in Europa und den USA bezeugen die auch internationale Wertschätzung seiner Musik.

Moderation: Rainer Elstner

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit Jeunesse und Ö1.

Service

Komponistenporträt Clemens Nachtmann
Donnerstag, 26. März 2015
20:00 Uhr
Großer Sendesaal

Clemens Nachtmann

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