Studiogespräch mit Eva Maria Bachinger
Kind auf Bestellung
Die Journalistin Eva Maria Bachinger kritisiert die Geschäftemacherei rund um den unerfüllten Kinderwusch und stellt die Frage, ob wirklich alles gemacht werden soll, was technisch möglich ist. Um Fortpflanzungstourismus und -kolonialismus geht es in ihrem Buch "Kind auf Bestellung".
8. April 2017, 21:58
Service
Eva Maria Bachinger, "Kind auf Bestellung - Ein Plädoyer für klare Grenzen", Deuticke Verlag
Die Evolution hat nicht jeder Frau zugedacht, Mutter zu werden. Sie hat auch einigen zugedacht, unfruchtbar zu sein. Doch das darf nicht sein. Wenn man sich nur genügend anstrengt und die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin in Anspruch nimmt. Dann muss doch ein Kind möglich sein. Der Kinderwunsch erscheint da mehr als Kinderpflicht, meint die Journalistin Eva Maria Bachinger. Dabei investiert die Mehrheit der Paare nur viel Geld, Schmerzen, Nerven und Zeit, beträgt die Erfolgsrate der künstlichen Befruchtung doch magere 28 Prozent.
