Auszeichnungen für Ö1

Der mit 20.000 Euro höchstdotierte Journalistenpreis, der Prälat-Leopold-Ungar-Preis, ist am Donnerstagabend in Wien verliehen worden. Drei Anerkennungspreise gingen an Ö1.

Lachende Preisträgerinnen

Peter Lachnit, Nadja Hahn, Eugene Quinn, Ursula Theiretzbacher, Peter Waldenberger, Elisabeth Stratka und Ines Mitterer freuen sich - zu Recht.

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Die Auszeichnungen gingen an Sibylle Hamann (Falter) Nicole Kampl, Jürgen Pettinger und Lisa-Marie Gotsche (ORF) sowie Thomas Seifert ("Wiener Zeitung") und Marlene Groihofer (radio klassik). Vergeben wird der Preis alljährlich von der Caritas und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.

Hamann wurde für Ihren Beitrag "Elf Monate mit Fatima" in der Wochenzeitung "Falter" in der Kategorie Print ausgezeichnet. Preisträger in der Kategorie TV sind Nicole Kampl, Jürgen Pettinger und Lisa-Marie Gotsche für "Heimat-Verbunden. Durch Krieg und Flucht getrennt", eine "DOKeins - Reportage" im ORF. In der Kategorie Hörfunk überzeugte Marlene Groihofer die Jury mit "Die Einzige, die überlebt hat", gesendet im Format "Passionswege" auf "radio klassik Stephansdom". In der Kategorie Online wurde heuer der Hauptpreis an Thomas Seifert für sein Virtual-Reality-Projekt "360° eXodus" vergeben.

Anerkennungspreise wurden heuer in der Kategorie Print an Simon Kravagna und Nour-El-Houda Khelifi ("biber Magazin"), Christoph Lehermayr ("News") sowie Birgit Wittstock ("Falter") vergeben. In der Kategorie TV wurden Gernot Lercher ("ORF Kreuz und Quer") sowie Robert Gordon und Julia Kovarik ("ORF Am Schauplatz") ausgezeichnet. Die Anerkennungen im Bereich Hörfunk gingen an Ursula Theiretzbacher ("Ö1 Journal Panorama") sowie Peter Lachnit und das Team der "Ö1 Diagonal"-Redaktion. Nadja Hahn und Elisabeth Stratka (ORF) und Tori Reichel (VICE Alps) erhielten Anerkennungspreise in der Kategorie Online.

Zwei Frauen

Ausgezeichnet: Ö1 Redakteurinnen Elisabeth Stratka und Nadja Hahn. Sie wurden von Eugene Quinn von spaceandplace zu ihrem ausgezeichneten Projekt #HowtobeAustrian inspiriert.

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Mit dem Prälat-Leopold-Ungar-Journalistenpreis werden im Gedenken an den ehemaligen Caritas-Präsidenten herausragende journalistische Leistungen prämiert, die Toleranz und Verständnis im Umgang mit gesellschaftlichen Randgruppen fördern und sich mit sozialpolitischen Themen wie Armut, Obdachlosigkeit, Migration, Flucht, Alter, Krankheit oder Diskriminierung auseinandersetzen. Die Verleihung fand heuer bereits zum 13. Mal statt.