Dollarscheine

AFP/OZAN KOSE

D wie Dollar

"Greenbacks" so nennt man den Dollar in der Börsensprache. Der Name rührt von der grünen Tinte mit der die Rückseite der Scheine gedruckt wird. Das Grün sollte die Stärke und Stabilität der damals neuen Währung zum Ausdruck bringen.

Mit dem Bretton-Woods-System und seinen festen Wechselkursen stieg der US-Dollar nach 1945 zur weltweiten Leitwährung auf. Der Dollar wurde an den Goldpreis gebunden und alle anderen Währungen an den Dollar, darunter auch der japanische Yen. Mittlerweile ist die Bedeutung des Dollars zwar etwas zurückgegangen, verschwunden ist sie aber keineswegs. Noch immer kann der US-Dollar mit mehr als 60 Prozent den größten Anteil der weltweiten Währungsreserven für sich verbuchen. Aktuell bringt jedoch der aufkeimende Handelskrieg den Dollar in Bedrängnis. Um die eigene Wirtschaft zu stützen, wertet China den Yuan zum Dollar immer mehr ab. Welche Folgen hat die Doppelfunktion des Dollar als Leit- und nationale Währung? Und wird der Dollar als Sieger oder als Verlierer aus dem Handelskrieg aussteigen?

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