Eine Illustrierte mit dem Bild von Kaiser Franz Joseph I. auf einer Titelseite

APA/HELMUT FOHRINGER

Vom Riesenreich zur Rumpfrepublik - Teil 4

Der Untergang der Habsburger Monarchie. Mit Hannes Leidinger, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.

Am 12. November 1918, einen Tag nach dem Regierungsverzicht Kaiser Karls I., wurde die Gründung der Ersten Republik ausgerufen. Damit endete die mehr als 600 Jahre währende Herrschaft des Hauses Habsburg. Deren Reich war, wie kaum ein anderes, durch eine Vielfalt an Nationalitäten, Sprachen und Konfessionen geprägt. Dieses heterogene Machtkonglomerat war von Anfang an durch eine chronische Fragilität gekennzeichnet, zeigte aber eine beachtliche Überlebensfähigkeit.

Isabelle Engels

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