Stoffrudi

ORF/MIRELA JASIC

Die 4000. Sendung mit dem rasenden Radiohund

"Damen und Herren, Kinder und Welpen aller Rassen und Kreuzungen!" So hat er seine zwei- und vierbeinigen Hörer am 2. Jänner 2003 erstmals begrüßt: Rudi, der rasende Radiohund.

Christine Nöstlinger schrieb die ersten Folgen (und viele weitere), die Stimme lieh ihm damals Georg Prenner, Stefanie Dvorak war Rosi, die Redakteurin, Georg Kustrich gab und gibt gelegentlich weiter den Tonmeister.

Rudi gezeichnet

ORF

Wie Rudi aussieht? Ein bisschen struppig und gelb-braun gescheckt. So hat zumindest der Künstler Walter Schmögner ihn gezeichnet, zur 1000. Sendung im Jänner 2006. Aber natürlich lebt ein Radiohund vor allem in der Fantasie - was nicht heißt, dass es ihn nicht gibt! Im Gegenteil. Rudi spricht für alle, besonders die kleinen, Wesen, er darf frech sein - vor allem ist er neugierig.

Es gibt kaum etwas, das Rudi nicht interessiert und in das er seine feuchte Hundenase nicht steckt. Warum ein Flugzeug fliegt, wie man beat-boxt, warum man am Gründonnerstag Spinat isst und was die Zukunft bringt. Rudi war von Anfang an auch ein rasender Reporter. Er stupst Fachleute an, noch lieber spricht er aber mit Kindern: Über die erste Verliebtheit, aber auch darüber, was Demokratie eigentlich bedeutet.

Die Rudi-Redaktion an einem heißen Juni-Tag

Das Team der Jubiläumssendung: Johanna Steiner (Redaktion), Günther Hunoldt (der echte Tonmeister), Johann Kneihs (Redaktion), Paul Urban Blaha ("Rudi!") und Georg Kusztrich ("Tonmeister")

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Auch junge Hunde sehen und hören ja Nachrichten, sind manchmal betroffen und würden gerne mehr wissen und mehr verstehen. Dann stellt Rudi Fragen, die nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene interessieren, die sie sich aber nicht immer zu formulieren getrauen…