Absperrung an der Grenze

APA/ERWIN SCHERIAU

Simulationsmodelle als Grundlagen für politische Entscheidungen

Es gibt wohl niemanden in Österreich, der die Auswirkungen der Corona-Krise nicht im eigenen Leben spürt.

Die Kinder zuhause, die älteren Verwandten auf Abstand, das eigene Unternehmen nur über Videokonferenzen erreichbar oder gar vom Zusperren bedroht - die Maßnahmen zur Reduktion der Sozialkontakte, wie sie von der Regierung bezeichnet werden, haben unser aller Alltag verändert.

Die Grundlagen für diese politischen Entscheidungen liefern unter anderem Forscher der Technischen Universität Wien rund um den Simulationsexperten Niki Popper, heute haben sie neue Zahlen veröffentlicht: Eine weitere Verschärfung der Maßnahmen, zum Beispiel kein Sport im Freien oder die Schließung aller Arbeitsstätten, ist demnach nicht sinnvoll. Freilich warnen sie auch davor, zu schnell zum normalen Leben zurückzukehren. Vor allem die Schulen müssten in ihren Berechnungen über den April hinaus geschlossen bleiben, um das Gesundheitssystem nicht übermäßig zu belasten.

Aber wie funktionieren diese Simulationsmodelle eigentlich? Auf welchen Daten bauen sie auf und wie kann man das Verhalten unterschiedlicher Gruppen berechnen? Anna Masoner aus der Ö1 Digitalredaktion hat mit Niki Popper dazu folgendes Gespräch geführt.

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