ORF/URSULA HUMMEL-BERGER
Philip K. Dick
Träumen Androiden von elektrischen Schafen?
Was macht den Mensch zum Menschen? Julia Reuter unterhält sich mit der FM4-Redakteurin Conny Lee über Philip K. Dicks Science-Fiction-Klassiker.
6. September 2021, 09:25
Eine dystopische Zukunft auf einer von einem Atomkrieg verwüsteten Welt präsentiert Philip K. Dick in seinem 1968 veröffentlichten Roman "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" - die Romanvorlage zum Film „Blade Runner“, die sich von der Leinwandadaption jedoch stark unterscheidet. Erzählt wird die Geschichte des Kopfgeldjägers Rick Deckard, der Jagd auf künstliche Menschen (Androiden) macht, die verbotenerweise ihre Kolonie auf dem Mars verlassen haben und auf die Erde geflohen sind.
Philip K. Dick, geboren 1928 in Chicago, hat 118 Kurzgeschichten und 43 Romane geschrieben. Als Science-Fiction-Autor sah Philip K. Dick Szenarien voraus, in denen unsere Gegenwart zum Albtraum wird. Filme wie „Blade Runner“, „Minority Report“, „Total Recall“ oder „A Scanner Darkly” basieren auf seinen Geschichten. Er hat angeblich bis zu 60 Seiten am Tag geschrieben. Zwischen 1955 und 1977 nahm er so ziemlich alle Aufputschmittel, die es gab, was zu Visionen und "göttlichen Erscheinungen" führte, und zur Paranoia FBI und KGB verfolgt zu werden. Philip K. Dick ist 1982 verstorben, wenige Wochen vor der Filmpremiere von „Blade Runner“.
Zu Gast bei Julia Reuter ist die Radiojournalistin Conny Lee, geboren 1985 in Wien. Sie arbeitet seit 2010 bei Radio FM4 – u.a. für die zweisprachige Morning Show, die Nachmittagssendung "Connected" sowie die Games-Diskurs-Sendung "Extraleben". Conny Lee hat ein großes Faible für das Science-Fiction-Genre und leitet bei FM4 außerdem das „Liebes-Ressort“, das sich mit den Themen Liebe, Sexualität und Dating beschäftigt. Weitere Themenschwerpunkte von Conny Lee sind Games, Comics und Literatur.
