Sam Auinger mit Studierenden am MIT, 2017

SAM AUINGER

Hörkunst

Denken mit den Ohren

Eine Serie akustischer Miniaturen von Sam Auinger.

Die Miniaturen-Serie Denken mit den Ohren, initiiert von der Ö1-Reihe Kunst zum Hören, widmet sich dem Hören als Erkenntnismethode – einem Zugang zur Welt, der sinnlich, körperlich und räumlich ist. Ausgehend von alltäglichen Erfahrungen – dem Klang eines Fahrrads entlang parkender Autos, dem akustischen Verhalten von Brücken oder der Wahrnehmung von Klangschatten und Spiegelungen – wurden in den bisherigen zwölf Miniaturen zentrale Grundlagen eines hörenden Denkens gelegt.

Denken mit den Ohren ist ein fortlaufendes Projekt an der Schnittstelle von künstlerischer Forschung, Klangkunst und akustischer Ökologie – ein Versuch, unsere Beziehung zur Welt durch genaues, fragendes Hören neu zu denken.

Wie hören wir? Was hören wir? Und was bedeutet es, durch Hören zu denken?

1. Gesetze

2. Hörmodalitäten

3. Schallgeschwindigkeit

4. Presbyakusis

5. Residualton

6. Cocktailpartyeffekt

7. Klangspiegel - Klangschatten

8. Dopplereffekt

9. Maskierung

10. Vorwärts- und Rückwärtsmaskierung

11. Resonanz - I

12. Resonanz - II

13. Hörsamkeit

14. Auditive Szenenanalyse

15. Fiktive Klänge

16. Hall

17. Raumrhythmen

18. Auditive Qualitäten

19. Hören was fehlt

20. Ambiencies

21. Raummusik

Sam Auinger ist Komponist und Klangkünstler. In seinen Installationen und Arbeiten im öffentlichen Raum lädt er dazu ein, innezuhalten, zu hören – und die Welt mit den Ohren zu denken. Gemeinsam mit Bruce Odland bildet er das Duo O+A. Er lebt in Berlin.

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