Lisz Hirn

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Denkanstoß-Podcast

Mit Hirn durchs Leben

Wie finden wir Sinn in einer Welt voller Krisen? Der neue Ö1 Podcast „Mit Hirn durchs Leben“ lädt dazu ein, gemeinsam mit der Philosophin Lisz Hirn über das gute Leben nachzudenken – jenseits von schnellen Antworten und einfachen Lösungen.

„Für mich ist es sehr schwierig zu sagen, wo soll es hingehen? Was ist der Sinn von dem, was ich mache?“, fragt sich die 24-jährige Studentin Astrid aus dem Mostviertel. „Irgendwann will ich etwas Sinnvolles machen. Irgendwann will ich ein möglichst wertvoller Teil der Gesellschaft oder der Gemeinschaft sein und da einfach meinen Teil beitragen.“

"Es geht immer um eine Denkbegleitung."

Philosophie als Denkanstoß

Doch wie findet man den Sinn im eigenen Leben? In ihrer philosophischen Praxis begleitet die Philosophin Lisz Hirn Menschen bei existentiellen Fragen: „Es geht darum, das Denken des Gastes, der in die philosophische Praxis kommt, zu begleiten“, erklärt sie. „Etwa in schwierigen Lebenssituationen, beim Wunsch nach Veränderung, wenn aber der Mut dazu fehlt, oder wenn jemand vor einem ethischen oder moralischen Dilemma steht. Es geht immer um eine Denk-Begleitung.“

Podcast

Hier abonnieren

Diese Denkbegleitung bietet Lisz Hirn nun auch im neuen Ö1 Podcast an.

Große Denkerinnen und Denker – damals und heute

In "Mit Hirn durchs Leben" befragt Lisz Hirn die großen Denkerinnen und Denker von der Antike bis in die Gegenwart. Denn die zentralen Fragen des Lebens – nach Sinn, Freiheit, Identität oder dem Tod - beschäftigen die Menschheit seit Jahrtausenden. Zu Wort kommen auch Gäste in dieser philosophischen Praxis.

Der Podcast versteht sich als philosophischer Denkanstoß Podcast, der aus dem Tunnelblick führt und zum Weiterdenken über ein gutes Leben in Zeiten der Krise einlädt.

In der ersten Staffel regen unter anderem Viktor Frankl, Hannah Arendt, Günther Anders, Donna Haraway und Bruno Latour das Denken der Hörerinnen und Hörer an - oder stören es im besten Sinne.

Es muss nicht nur angenehm sein, auch Irritation kann positiv wirken.

"Wichtig ist, Abstand zu gewinnen", sagt Hirn, "wenn es Probleme gibt, dann kreist man um sich selbst. Es geht darum, die Perspektive zu erweitern und das größere Ganze zu sehen.“

Denken in Zeiten von Krise und Ohnmacht

Das größere Ganze kann aber auch erschreckend sein, wenn man an die Klimakrise denkt. Bei jungen Erwachsenen wie der 22-jährigen Carla regiert der Frust und das Gefühl der Hilflosigkeit. „Unsere Generation kann nur warten, bis die Jüngeren das Sagen haben“, meint sie. Den Versprechen der Politikerinnen und Politiker will sie keinen Glauben mehr schenken.

Was sollen mir die Philosophen der Antike zur Klimakatastrophe oder Fake News sagen?

"Es geht darum zu fragen: Wie funktioniert Politik? Was ist Öffentlichkeit? Wie kommunizieren wir miteinander? Wer beherrscht den Diskurs, wer kommt zu Wort?", entgegnet Hirn. Fragen, die die Philosophie seit jeher verhandelt - und die heute aktueller denn je sind.

Und der Strom der Denkerinnen und Denker reißt nicht ab. Auch heute befassen sich zahlreiche kluge Köpfe mit den drängenden Fragen unserer Zeit. Denn eines ist klar, wie Josef, Student der Politikwissenschaften, meint: "Wir werden Lösungen finden müssen - ob technologisch oder durch einen Wandel in unserem Bewusstsein und unserem Wirtschaften."

Einladung zum Weiterdenken!

Seien Sie Gast in dieser philosophischen Praxis von Lisz Hirn. Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Gedanken, Sorgen und Erfahrungen einzubringen. Folgende Fragestellungen stehen im Mittelpunkt der zweiten Staffel von "Mit Hirn durchs Leben":

  • Was gibt mir Halt, wenn Sicherheiten bröckeln?
  • Muss ich bei allem ein schlechtes Gewissen haben?
  • Sollte ich öfters faul sein?