Bogdan Dugalić

Nebojša Babić

Ö1 Talentebörse

Bogdan Dugalić, Klavier

In Kooperation mit den österreichischen Kunstuniversitäten holt Ö1 junge Künstlertalente Österreichs vor den Vorhang. Bogdan Dugalić hat vor Kurzem sein Studium am Mozarteum Salzburg beendet. Er trat bereits in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der Mariinsky-Konzerthalle, dem Helsinki Music Centre und der Casa da Música auf. Dugalić ist Preisträger des ersten Preises beim Mozart-Wettbewerb in Salzburg (2026), beim Internationalen Klavierwettbewerb Santa Cecília und beim Internationalen Klavierwettbewerb in Málaga (2025).

Was ist Kunst?

Für mich ist Kunst Freiheit.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Da beide meiner Eltern Schauspieler sind, wurde ich schon in sehr jungem Alter mit der Kunst vertraut gemacht. Musik spielte dabei von Anfang an eine wichtige Rolle in meinem Leben. Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Geschwister, meine Eltern und ich gemeinsam saßen und CD-Aufnahmen von Werken von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und vielen anderen hörten. Diese Momente haben meine Verbindung zur Musik und zur Kunst insgesamt nachhaltig geprägt.

Kommt Kunst von können, müssen oder wollen?

Ich denke, dass Kunst sowohl aus dem Können, dem Müssen als auch aus dem Wollen entstehen kann. Je nach Kontext kann dabei eines dieser Elemente stärker in den Vordergrund treten. Im Idealfall sollte Kunst jedoch aus einem ausgewogenen Zusammenspiel aller drei entstehen.

Mit wem würden Sie gerne zusammenarbeiten?

In meiner bisherigen Karriere hatte ich das Glück, mit herausragenden Künstlern und Ensembles zusammenzuarbeiten, und in diesem Sinne blicke ich mit großer Vorfreude auf das, was noch vor mir liegt.

Wie viel Markt verträgt die Kunst?

Der Markt spielt für die Kunst eine wichtige Rolle, da er ihre Verbreitung unterstützt und vielen Künstlern ermöglicht, ihre Arbeit unter professionellen Bedingungen auszuüben. Gleichzeitig beeinflussen Marktmechanismen in gewissem Maße auch künstlerische Entscheidungen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass neben diesen Rahmenbedingungen auch der künstlerische Ausdruck und die inhaltliche Qualität eine zentrale Rolle behalten.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Ich hoffe, dass ich mich in zehn Jahren sowohl als Mensch als auch als Künstler weiterentwickelt habe.

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