Lejla Mahmutovic

privat

Mozarteum Salzburg

Lejla Mahmutovic

Geboren 2002, und studiert sie derzeit Biologie im Master an der Universität Salzburg sowie Bildnerische Erziehung in der Grafikklasse des Mozarteums Salzburg. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf Zeichnung, Fotografie, Film und Hinterglasmalerei.

Ich bin Lejla Mahmutović, geboren 2002, und studiere derzeit Biologie im Master an der Universität Salzburg sowie Bildnerische Erziehung in der Grafikklasse des Mozarteums Salzburg. In meinen Arbeiten befasse ich mich mit biologischen Themen ebenso wie mit Fragen persönlicher Identität und den soziokulturellen Einflüssen, die mich geprägt haben.

  • Mama drzi ćilim Siebdruck, 2026
    Blattformat: DIN A2 (42,0 × 59,4 cm)


    Die Arbeit zeigt meine Mutter mit einem bosnischen Ćilim Teppich in den Händen.
    Die Pose basiert auf einer alten Fotografie ihres ersten Besuchs in Salzburg.
    Ausgangspunkt der Arbeit ist eine persönliche Erinnerung, die Fragen nach Herkunft,
    Migration und familiärer Geschichte aufgreift. Der bosnische Ćilim wird dabei zum
    Träger persönlicher und kultureller Erinnerung und verbindet familiäre Dokumentation
    mit traditioneller Textilkultur.

  • Kahveni ćilim Siebdruck, 2026
    DIN A2 (42,0 × 59,4 cm)


    Traditionell gewebte bosnische Ćilim Teppiche bestehen aus sich wiederholenden Motiven, die jeweils eigene symbolische Bedeutungen tragen. In diesem Entwurf wird das Ritual des Kaffeetrinkens in die ornamentale Bildsprache des Ćilim übersetzt. Zugleich greift die Arbeit eine Yin Yang Symbolik auf, die sich im gemeinsamen Sitzen, Essen und Zusammensein manifestiert. Ergänzt wird die Komposition durch einen Schmetterling, ein Motiv aus meiner früheren Ausstellung „vierzigtausend“, in der heimische Tierarten Österreichs thematisiert wurden.

  • Kahva Siebdruck, 2026
    DIN A2 (42,0 × 59,4 cm)


    Das Trinken von turska kahva, türkischem Kaffee, ist ein wiederkehrender
    Bestandteil des Alltags und ein Moment des Innehaltens. Während der Kaffee
    langsam am Herd aufschäumt und aufmerksam beobachtet werden muss, entsteht
    ein Raum für Gespräche, Nähe und gemeinsames Verweilen. Die Arbeit beschäftigt
    sich mit diesem alltäglichen Ritual als Form von Geduld, Fürsorge und Wiederholung.
    Der bosnische Ćilim erscheint dabei als stiller sozialer Raum, in dem sich Alltag,
    Gespräch und kulturelle Erinnerung verdichten.

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Meine Arbeiten waren bereits in mehreren Ausstellungen zu sehen:

  • ÖH-Kunstpreis Ausstellung, Galerie das Zimmer, November 2025
  • vierzigtausend (mit Nina Schuster), KunstWerk Salzburg, Juni 2024
  • Schlachthoffestival (mit Kathrin Radspieler), Juni 2024
  • kein Ort allein, Galerie das Zimmer, Dezember 2024

Hinzu kommen mehrere Gruppenausstellungen der Grafikklasse am Departement 12 des
Mozarteums am Standort Salzburg.

2025 gewann ich mit der Hinterglasmalerei "Mama" das Publikumsvoting des ÖH Kunstpreises.

Hinweis

Zum Voting geht es auf der Übersichtsseite.

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