Hörspiel-Studio

"Maigret lässt sich Zeit". Von Georges Simènon. In einer Bearbeitung von Karl Lueke. Mit Josef Meinertzhagen, Erika Skrotzki, Gottfried Mehlhorn, Elisabeth Scherer, Charles Brauer, Wolfgang Haubner, Lothar Ostermann, Curt Faber, Charles Wirths, Elke Aberle u. a. Regie: Dieter Carls

Wenige Jahre vor seiner Pensionierung will Maigret noch seinen bisher längsten Fall lösen. Seit fast zwanzig Jahren gibt es in Paris immer wieder dreiste Überfälle auf Juwelierhändler, am helllichten Tage und immer - nach den Beschreibungen - von mehr oder weniger jungen Männern verübt. Sie haben die Verbrecher abgelöst, die vor den 50er Jahren wesentlich kompliziertere Formen angewandt haben. Wieder ist ein solcher Überfall verübt worden und von den Tätern keine Spur. Seit Jahren beobachtet Maigret schon einen Mann namens Palmari, der Nachtclubs besitzt und, seitdem er von einem Konkurrenten angeschossen wurde, im Rollstuhl sitzt. Er besucht ihn wieder einmal, hat ein fast freundschaftliches Verhältnis zu ihm und zu seiner viel jüngeren Freundin Aline aufgebaut. Kurze Zeit später erhält Maigret die Nachricht, dass Palmari im Rollstuhl von hinten erschossen worden ist. Zusammen mit dem neuen Ermittlungsrichter Ancelin ermittelt Maigret vor allem in dem Haus, in dem Palmari wohnt. Stockwerk für Stockwerk lernt er Leute kennen. Bis Maigret schließlich im Keller auf dunkle Spuren stößt, vergeht allerdings noch viel Zeit.

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(Produktionsjahr 1988)

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