Vom Leben der Natur
Rauchgraue Affen an der Elfenbeinküste. Die Verhaltensbiologin Friederike Range über die Mangaben.
Teil 4: Unterschiedliche Territorien
Gestaltung: Tina Plasil
29. April 2010, 08:55
Rauchgraue Mangaben sind Affen, die in Westafrika, vor allem an der Elfenbeinküste vorkommen. Sie bewegen sich am Boden und fressen Früchte, Samen, Pilze und Insekten. Die Mangaben leben in riesigen Gruppen von bis zu 120 Männchen, Weibchen und Jungtieren. Innerhalb der Gruppe herrschen strenge hierarchische Regeln und für jeden Konflikt wird versucht, höherrangige Verbündete zu bekommen.
Die Mangaben haben auch ein vielfältiges Lautrepertoire: sie grunzen oder zwitschern und haben auch unterschiedliche Alarmrufe: So geben die Tiere zum Beispiel spezielle Rufe ab, wenn sich die gefährliche Gabunviper oder ein Adler nähert. Auch bei Leoparden gibt es eigene Alarmschreie - danach klettern alle Affen so schnell wie möglich auf Bäume.
Die Verhaltensforscherin Friederike Range vom Department für Kognitionsbiologie an der Universität Wien ist den rauchgrauen Mangaben durch Dickicht und Flüsse gefolgt, um mehr über ihr Zusammenleben, ihre Sozialstruktur und ihr Stimmrepertoire herauszufinden.
Service
Interviewpartnerin
Mag.a Dr.in Friederike Range
Universität Wien
Department für Kognitionsbiologie
Althanstraße 14
A-1090 Wien
Homepage Friederike Range
Cogbio
Wolf Science Center
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