Ambiente
Von der Kunst des Reisens. Ambiente Spezial - Sommerreprise. Von der Korinthia in die Máni, von Messinien in die Achaia. Eine Ö1 Studienreise durch die vielfältige Kulturlandschaft des Peloponnes. Von Silvia Lahner
22. August 2010, 10:05
Die Mykenische Kultur, die Vorherrschaft Spartas über Griechenland, die Kampfspiele von Olympia, Náuplia als Hauptstadt des befreiten griechischen Staates, die Oliven der äußeren Máni - das sind nur einige Begriffe und Namen, die mit dem Peloponnes in Verbindung gebracht werden.
Die Landenge von Korinth trennt die Halbinsel vom griechischen Festland. Am Golf von Korinth liegt die Ortschaft Egira. Im antiken Aigeira, östlich der heutigen Siedlung auf dem Hügel Palaiokastro gelegen, betreibt das Österreichische Archäologische Institut seit 1916 seine feldarchäologischen Untersuchungen und erlaubt Einblicke in die alten Kulturen.
Etwa 35 Kilometer südwestlich von Korinth liegt das Zeusheiligtum Nemea, das in der Antike auch Schauplatz der Nemeischen Spiele war und in dessen Umfeld heute einer der bekanntesten griechischen Rotweine aus der Rebsorte Agiorgitiko erzeugt wird.
Die Máni ist die letzte Station dieser Ö1 Studienreise. Dieser Landstrich liegt im Süden, am mittleren "Finger" des Peloponnes. In dem kleinen Dorf Pyrgos-Lefktrou hat sich in den späten 1970er Jahren die österreichische Familie Bläuel angesiedelt und ökologische Landwirtschaft und Kulturvermittlung zu ihren neuen Arbeitsaufgaben gemacht.
Service
"Beschreibung Griechenlands". Erschienen ist Pausanias Reise- und Kulturführer aus der Antike in der Übersetzung von Jacques Laager im Manesse Verlag, in der Edition Bibliothek der Weltliteratur
Aktivitäten im Sonnenlink, in Pyrgos-Lefktrou: Sonnenlink
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