Leporello
Menschen - Moden - Lebenskunst.
Bleibende Begegnungen: Joesi Prokopitz über Jean Paul Sartre
22. Oktober 2010, 07:52
Bleibende Begegnungen: Joesi Prokopitz über Jean Paul Sartre
"In eineinhalb Jahren werde ich 60, und ich weiß, meine Existenz ist sinnlos. Außer einem dumpfen Selbsterhaltungstrieb habe ich bis jetzt keine persönliche Sinnhaftigkeit im Leben gefunden, und damit muss man halt umgehen." Vom Songtexter und Kabarettisten Josef "Joesi" Prokopetz ist ja vieles überliefert und bestens bekannt, zuvorderst jene Verse, die er in den Siebzigerjahren für Wolfgang Ambros schrieb, und die in der Folge Austropop-Geschichte wurden: "Der Hofa" oder "Es lebe der Zentralfriedhof". - Allgemein weniger bekannt dürfte sein, dass der heute 58-jährige gebürtige Wiener, der es in den 80erJahren auch zu einer Solokarriere mit Hitparaden-Erfolgen gebracht hat, ein profunder Kenner der existentialphilosophischen Literatur ist. Einer der exponiertesten Vertreter dieser Denkrichtung hat ihn bis heute in seinem Leben und in seiner Arbeit entscheidend geprägt: Jean Paul Sartre. Gestaltung: Christa Eder
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Im Wiener Volkstheater findet bereits zum 13. Mal am österreichischen Nationalfeiertag, dem 26. Oktober, ein Kabarett-Abend zugunsten des Integrationshauses statt.
In diesem Jahr treten folgende Künstler auf:
Klaus Eckel, Andrea Händler, Gernot Kulis, Uta Köbernick, Eva Marold, Joesi Prokopetz, Lukas Resetarits und Thomas Stipsits. Moderation: Mercedes Echerer
