Moment - Leben heute

"Abfallhai", "Elefantenfuß" und "Otto". Der öffentliche Papierkorb. Gestaltung: Barbara Zeithammer. Moderation und Redaktion: Andrea Hauer
Rand-Notizen (Bea Sommersguter)

Die zahlreichen Behälter für den kleinen Abfall zwischendurch tragen ungewöhnliche Namen und sollen zur Sauberkeit auf der Straße erziehen. Der öffentliche Papierkorb ist ein Stadtmöbel der besonderen Art, das Architekten, Designer und Ingenieure gleichermaßen fordert.

Der materiell gewordene Appell "Benütze mich" soll einerseits signalhaft sichtbar sein, andererseits im Stadtbild aber unauffällig bleiben. Er soll funktionell und ästhetisch sein - ein Spagat, der nicht immer gelingt.

Mitte der 1920er Jahre begann in Wien die so genannte "Colonialisierung" mit Colonia-Kübeln für die Innen- und Hinterhöfe und öffentlichen Papierkörben. Die heutige Modellvielfalt spiegelt die unterschiedlichen Anforderungsprofile wider. Papier findet sich immer weniger darin.

Ein erzieherisches Stadtmöbel im Portrait.

Service

MMag. Dr. Peter Payer (Technisches Museum Wien): "Sauberes Wien. Stadtreinigung und Abfallbeseitigung seit 1945. " (Hg.), Wien: Holzhausen Verlag 2006

Stephan Hormes und Silke Beust, "ATLAS DER 999 SELTSAMEN ORTSNAMEN. Eine ungewöhnliche Reise von Posemuckel über Hundeluft nach Blödesheim", Verlag Kalimedia

Katholische Jugend Oberösterreich, Aktion "Brot statt Böller
Webseite des Verbands der Ernährungswissenschaftler Österreichs

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