Journal-Panorama

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Die unsichtbare Generation – das Schicksal der Besatzungskinder
Gestaltung: Isabelle Engels

Am Ende des Zweiten Weltkriegs blieben tausende Soldaten der Befreiungsarmeen in Österreich und Deutschland stationiert. Viele von ihnen gingen Beziehungen mit einheimischen Frauen ein. Die Folge waren allein in Österreich geschätzte zwanzigtausend Besatzungskinder.
Diese Kinder waren mehrfach stigmatisiert: unehelich geboren, ohne bzw. mit dem "falschen" Vater und oft aufgrund der Hautfarbe sofort als Soldatenkind erkennbar. Viele kämpfen bis heute mit ihrer Herkunft.
Eine wissenschaftliche Tagung in Wien hat sich nun erstmals systematisch mit dem Schicksal der Besatzungskinder beschäftigt.

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