Vom Leben der Natur

Vom Leben der Natur

Vom Trommeln und Rufen. Der Landschaftsökologe Thomas Zuna-Kratky über die Lautäußerungen der Spechte.
Teil 2: Die Variationen des Buntspechts.
Gestaltung: Renate Pliem

Das Frühjahr ist die beste Jahreszeit, um heimische Spechte kennenzulernen. In ihrem Aussehen sind sie - wie zum Beispiel der Blutspecht und der Buntspecht - nur schwer zu unterscheiden, in ihren Lautäußerungen aber sehr wohl.

In der Paarungszeit dienen die akustischen Signale dazu, das Revier abzustecken und den Partner anzulocken. Einzelrufe werden zu Rufreihen, die - je nach Situation - variiert werden.

Dem Laien sind meist nur die Trommelwirbel der Spechte ein Begriff: Sie reichen vom eine Sekunde langen Trommeln des Buntspechts bis zum lautstarken Signal des Schwarzspechts, das an einen entfernten Presslufthammer erinnert.

Eine Lautäußerung der Spechte ist weitgehend unbekannt: Es sind die Bettelrufe der Jungtiere. Dieses "Jammern" hält so lange an, bis die Eltern Nahrung ins Nest gebracht haben.

Service

INTERVIEWPARTNER:
DI Thomas Zuna-Kratky
Landschaftsökologe
Wien

LINKS:
BirdLife Österreich
Verein Auring


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