Journal-Panorama

Menschenhandel: Die moderne Sklaverei
Gestaltung: Ulla Ebner

Man verspricht Frauen eine Karriere als Tänzerin in einem reichen Land. Doch dann landen sie als Zwangsprostituierte in einem Geheimbordell. Manche junge Frauen werden hier gegen ihren Willen verheiratet. Andere müssen in privaten Haushalten schuften. Männer werden gezwungen, als illegale Erntehelfer oder am Bau zu arbeiten. Menschenhandel wird häufig als die "Sklaverei des 21. Jahrhunderts" bezeichnet. Das Geschäft gehört zu den lukrativsten, neben Drogen- und Waffenhandel.

Österreich hat bereits im Jahr 2004 eine Task Force gegen Menschenhandel eingerichtet. Wie erfolgreich diese ist und was es sonst noch brauchen würde, um wirksam gegen dieses Verbrechen vorgehen zu können, damit beschäftigt sich eine Konferenz in Wien mit dem Titel "Gemeinsam gegen Menschenhandel".

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