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1. Eine bislang unbekannte Menschenart in der Eiszeit?
2. Europa schickt größtes Teleskop zur Sternerkundung ins All
3. EU-Kommission will strengere Grenzwerte für bessere Luft

1. Eine bislang unbekannte Menschenart in der Eiszeit?

Seit 2006 untersuchen Wissenschafter/innen aus aller Welt das Erbgut des Neandertalers, nun ist das Großprojekt abgeschlossen. Die Analyse gibt Einblicke in das Liebesleben der Urmenschen. Sie zeigt auch: In der Eiszeit dürfte eine bislang unbekannte Menschenart existiert haben. Ausführlich nachzulesen unter sciene.ORF.at
Mit: Kay Prüfer, Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig
Gestaltung: Robert Czepel


2. Europa schickt größtes Teleskop zur Sternerkundung ins All

Die europäische Raumfahrtagentur ESA hat vor kurzem ihr modernstes Teleskop ins All geschickt. Die Kamera "Gaia" startete am Vormittag an Bord einer Sojus-Rakete von Französisch-Guayana. Sie soll fünf Jahre lang eine Milliarde Sterne erfassen - mit noch nie da gewesener Genauigkeit. Auch Thema unserer Wissenschaftsseiten science.ORF.at
Mit: Stéphane Israël; arianespace (Live-Übertragung der ESA)
Gestaltung: Redaktion


3. Erstes Todesfall durch Vogelgrippevirus H10N8

In China ist erstmals eine Frau an einer Vogelgrippe-Variante gestorben, die bis dato nur von Vögeln bekannt war: H10N8 heißt das Virus. Die 73jährige Frau sei zu Beginn des Monats an einer schweren Lungenentzündung erkrankt und habe später einen Herzinfarkt erlitten. Das Risiko, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen werde, stuft das örtliche chinesische Gesundheitsamt laut Nachrichtenagenturen als gering ein. Details auf science.ORF.at
Gestaltung: Barbara Daser


4. Forscher/innen des Jahres

Das Fachjournal NATURE hat die zehn Menschen der Wissenschaft des Jahres 2013 gekürt. Darunter eine chinesische Virologin, die heuer maßgeblich daran beteiligt war, einen gefährlichen Vogelgrippeausbruch einzudämmen. Wer abgesehen davon gewürdigt wird, berichtet science.ORF.at
Gestaltung: Barbara Daser


5. Rückschritt beim Nichtraucherschutz?
Das Tabakgesetz in Österreich soll lockerer werden, hat ja das Mittagsjournal berichtet. In Zukunft soll es zumutbar sein, ein paar Schritte durch den Raucherbereich zu gehen. Also auf dem Weg zum WC; oder, weil der Raucherbereich direkt beim Eingang liegt. Wie ist das aus gesundheitlicher Sicht?
Mit: Sylvia Hartl, die Präsidentin der Österreichischen Lungenfachgesellschaft
Gestaltung: Christian Panny


6. EU-Kommission will strengere Grenzwerte für bessere Luft

Die EU Kommission schlägt einen Aktionsplan gegen Luftverschmutzung vor; ein Punkt darin sind strengere Grenzwerte - wie etwa Feinstaub oder Stickstoffoxide. Dadurch könnten laut EU-Kommission 58.000 vorzeitige Todesfälle sowie zig Milliarden Euro an Gesundheitskosten vermieden werden.
Gestaltung: Barbara Daser

Redaktion: Barbara Daser

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