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1. Ist "Leben" ein gängiges kosmisches Phänomen?
2. Forschungszentrum zum Erdmagnetfeld in Niederösterreich eröffnet
3. Bedrohung sowie Vielfalt des Artenreichtums

1. Ist "Leben" ein gängiges kosmisches Phänomen?

Vom Saturn-Mond Titan erhofft man sich Rückschlüsse auf die Entstehung von Leben im Universum. Dieser Mond des Saturn stand gestern Abend im Zentrum der "Littrow Lecture" an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien; einer Vortragsreihe zu Astronomie, Astrophysik und Weltraumforschung. Mehr zum Saturn-Mond Titan auf den ORF-Wissenschaftsseiten.
Gestaltung: Theresa Aigner
Mit: Jonathan Lunine, Direktor des Zentrums für Strahlenphysik und Weltraumforschung der Cornell Universität in Ithaka, USA


2. Forschungszentrum zum Erdmagnetfeld in Niederösterreich eröffnet

Eines der modernsten Geomantik-Forschungszentren wurde gestern Nachmittag in Niederösterreich eröffnet: am Trafelberg in Niederösterreich wird unterirdisch das Erdmagnetfeld erforscht - und zwar in einem neuen Bereich des Conrad Observatoriums der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Das Magnetfeld, das hier erforscht wird, verändert sich und beeinflusst somit etwa Navigationssysteme oder die Luftfahrt. Bilder zum Tunnelsystem des Observatoriums finden Sie auf den ORF-Niederösterreich-Seiten.
Gestaltung: Thomas Birgfellner
Mit: Roman Leonhardt, Leiter des Conrad Observatoriums


3. Bedrohung sowie Vielfalt des Artenreichtums

Vielfalt in Gefahr - warnen Umweltorganisationen wie der WWF anlässlich des heutigen internationalen Tages der Artenvielfalt - in den Tropen zum Beispiel seien zahlreiche Tier- und Pflanzenarten durch den Klimawandel gefährdet und in den Meeren drohe einigen Fischarten die Übernutzung.
Wie vielfältig das Leben auf der Erde sein kann, das zeigt heute science.ORF.at mit den "Top Ten" der im Vorjahr neu entdeckten Arten: darunter eine durchsichtige Skelett-Garnele und ein fleischfressender, auf Bäumen lebender Bär.
Gestaltung: Redaktion


4. Artenreich schon von 180 Mio. Jahren

Die Glasenbachklamm in Elsbethen bei Salzburg zeigt laut neuer Studie, dass die Tiefsee vor 180 Millionen Jahren erstaunlich reich an verschiedenen Arten war. Die Studie unter Mitarbeit des Naturhistorischen Museums Wien hat es sogar in das wissenschaftliche Monatsmagazin der britischen Royal Society geschafft. Sie räumt mit der Annahme auf, dass die Tiefsee nur durch Einwanderung aus flachen Meeresgebieten besiedelt worden ist, berichten unsere Wissenschaftsseiten.
Gestaltung: Redaktion

Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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