Da capo: Ambiente

Reisen mit Ö1. Reisemagazin, u.a. mit: Kosovo und Kovachevitsa - zwei ursprüngliche Dörfer in den Rhodopen leben wieder auf. Eine Reise in den Süden Bulgariens, von Edgar Schütz
Wo hört die Erde auf, wo beginnt der Himmel? Wandern in den Anden Perus. Von Michael Marek und Sven Weniger
"Was Sie immer schon über Wien, Österreich und über das Leben wissen wollten." Tischgespräche mit Gästen aus der Fremde. Von Silvia Lahner
Akustische Ansichtskarte "Donauabwärts", von Wolfram Berger

Die Rhodopen sind ein bewaldetes Rumpfgebirge, das zu 83 % im Süden Bulgariens und zu 17 % im Norden Griechenlands liegt. Der Name stammt aus dem Thrakischen und heißt "Gebiet des rotbraunen Flusses". Der höchste Gipfel, der Goljam Perelik, erreicht 2.191 Meter. Früher wurde hier vor allem Agrikultur und Viehwirtschaft betrieben. Die Kollektivierung zu Zeiten des Kommunismus sowie die sich wandelnden Ansprüche im 20. und 21. Jhdt lösten eine Landflucht aus: Ganze Dörfer wurden aufgegeben und verödeten. Mittlerweile wurden manche der steinernen Ruinen wieder restauriert und als idyllische Ausflugs- und Ferienziele inmitten weitgehend unberührter Natur adaptiert.
Ein Musterbeispiel ist Kovachevitsa. Das Dorf entstand nach 1656, als die bulgarische Bevölkerung im Gebirge vor der Islamisierung Zuflucht suchte. Wegen seiner typischen Architektur wurde es bereits 1977 zum historischen und kulturellen Reservat erklärt.

Natur und Spiritualität haben Menschen schon immer in ihren Bann gezogen. Zu erhaben, zu mächtig erscheint ihnen die Welt, als dass nicht größere Mächte bei ihrer Erschaffung am Werk gewesen sein mussten. Vor allem in den unwegsamen Hochgebirgszonen unseres Planeten war und ist dies noch heute gelebter Alltag. Wo hört die Erde auf, wo beginnt der Himmel? Was ist göttlich, was weltlich? - Michael Marek und Sven Weniger haben sich in den peruanischen Anden auf den Weg gemacht - in die Andenkordillere jenseits des Urubamba-Flusses.

"Welche Gespräche waren für Sie bisher am maßgeblichsten, am erfreulichsten oder schwierigsten? Wie wichtig ist Geld für Sie?"
Derlei Fragen stellte der britische Historiker Theodore Zeldin, um mehr über andere Menschen zu erfahren. 2001 entwickelte er daraus in Oxford das Konzept des "Conversation Dinner", des Tischgespräches mit inhaltsreicher Konversation. Die Teilnehmer dieser Gesprächsrunden, die einander völlig fremd waren, wurden mit einem "Fragenmenü" ausgestattet. Unterteilt in verschiedene Gänge, sollte es als Leitfaden für sehr persönliche und intensive Gespräche dienen.
Dieses Konzept machte sich das Team von "Space and Place" in Wien zu eigen, das sich in verschiedenen Projekten mit Kommunikation im urbanen Raum beschäftigt. Man adaptierte das "Conversation Dinner" zu einem Abendessen für ausländische Gäste. Zu traditioneller Wiener Küche werden den Durchreisenden Gespräche mit in Wien heimischen Personen geboten. Silvia Lahner hat eine Gruppe amerikanischer Touristen zu einem "Conversation Dinner" in ein Wiener Traditionscafé begleitet.

Von Wien zum Schwarzen Meer führte letzte Woche eine siebentägige Ö1 Flusskreuzfahrt der MS Amadeus. Künstler wie Ildiko Raimondi, das Ensemble Concilium Musicum mit Christoph und Paul Angerer, die neuen Wiener Concert Schrammeln, Martin Haidinger, Markus Schirmer und Wolfram Berger boten während der Fahrt und an Land Konzerte und Lesungen. Auch die Gewinnerin der heurigen Championsrunde des Ö1 Quiz in Bregenz war mit an Bord.

Service

Rhodopen:
Trips in die Bergwelt Bulgariens bietet "Odysseia-in" der Spezialist für bulgarischen Alternativtourismus an:
Odysseia-in
odysseia@omega.bg .
Tel: +359 2-989-05-38.

Unter dem Motto "Vienna Coffeehouse Conversations" findet ein grösser gefasstes Tischgespräch für Interessierte Wienerinnen und Wiener, aber auch für auswärtige Gäste am 24. Oktober um 19.00 im Café Ministerium statt. Anmeldungen dafür sind erforderlich.
Space and Place

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