Salzburger Nachtstudio

Wie sind wir gestimmt?
Über Sprech- und Stimmwirkungsforschung.
Gestaltung: Michael Reitz

Unsere Sprache ist ein Spiegel der Seele und wie das Gesprochene klingt, spricht Bände - das zeigen jedenfalls die Ergebnisse eines originellen und jungen Wissenschaftsfeldes, der Sprech- und Stimmwirkungsforschung.

Unsere Laute verraten unsere Launen, Charakterzüge, Ängste und Stärken - und können sogar unter Umständen Hinweise auf Krankheiten geben. Politiker mit tieferen Stimmen haben bessere Wahlchancen, bei Ärger schlagen die Stimmlippen schneller aneinander und erzeugen einen aggressiven Ton, und auch die Emanzipation lässt sich an der Klangfarbe ablesen: Frauen mit dunklen Stimmen gelten nicht nur als selbstbewusster, sie sind es auch. Darüber entwickeln Wissenschafter/innen Computerprogramme, mit denen sich voraussagen lässt, ob und wie eine Stimme wirkt und für welche Aufgaben sie am besten geeignet sein könnte.

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