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1. Plastik im Meer
2. Aus für Doktoratskollegs des FWF
3. Rekord im All

1. Plastik im Meer

Unser Planet braucht "gesunde" Ozeane - so lässt sich die Botschaft der UNESCO zusammenfassen, der Teilorganisation für Bildung und Wissenschaft der Vereinten Nationen - anlässlich des heutigen "Welttages der Meere". Die Umweltorganisation Greenpeace warnt aus diesem Anlass neuerlich vor Plastik im Meer


2. Aus für Doktoratskollegs des FWF

Österreichs Wissenschaftsstandort sei gefährdet - das befürchten Wissenschafter und Forscherinnen mehrerer heimischer Universitäten. Der Grund: Ab dem kommenden Jahr sollen die sogenannten Doktoratskollegs vom Wissenschaftsfonds FWF schrittweise eingestellt werden. Das heißt: Ausbildungszentren für hochqualifizierte Nachwuchtswissenschafterinnen und -wissenschafter würden wegfallen, weil das Geld dafür fehlt.
Das "Aus für Doktoratskollegs" ist heute auch Thema science.ORF.at.
Gestaltung: Philipp Maschl
Mit: Helmut Veith, Professor für Informatik, TU Wien


3. EFSA zu Acrylamid in Lebensmitteln

Pommes Frites, Kaffee, Kekse, Knäckebrot - in allem, das bei hohen Temperaturen und wenig Feuchtigkeit gebacken, gebraten, gegrillt, geröstet wird - hier kann Acrylamid entstehen. Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA warnt neuerlich davor - Acrylamid in Lebensmitteln könne das Krebsrisiko erhöhen, das hätten Tierversuche gezeigt. Die Behörde hat damit nach einem monatelangen Begutachtungsprozess von verschiedenen alten und neuen Studien die bisherige Einstufung von Acrylamid bestätigt. Das kann nun der Politik dienen, um sich des Themas anzunehmen.


4. Samantha Cristoforetti ist mehr als 194 Tage im Weltraum

Sie hält seit Samstag den Rekord: Samantha Cristoforetti ist seit Samstag mehr als 194 Tage im All - so lange wie keine andere Frau zu vor. Die Astronautin von der Europäischen Raumfahrtagentur hat damit die US-Amerikanerin Sunita Williams überholt - sie hielt bis dato den Rekord von 194 Tagen. Geplant war das nicht: Cristoforetti sollte eigentlich schon Ende Mai zur Erde zurückkehren. Doch nach dem Absturz einer russischen Rakete wurde der Heimflug auf Mitte Juni verschoben.


5. "Solar Impulse 2" wird in Japan repariert

Das mit Sonnenenergie betriebene Flugzeug "Solar Impulse 2" muss vorerst am Boden bleiben - es wird in Japan repariert; heftige Windstöße hatten einen Flügel des Solarfliegers beschädigt. Der erstmalige Flug über den Pazifik verzögert sich auf derzeit unbekannte Zeit - er ist mit 5 Tagen und Nächten ohne Unterbrechung von nur einer Person allein an Bord und ohne einen Tropfen Treibstoff geplant.


Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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