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1. WHO-Studie: Großes Nahrungsangebot korreliert mit Übergewicht
2. Hitzewellen oft unterschätzt
3. Phänomen "Artenvielfaltsamnesie"

1. WHO-Studie: Großes Nahrungsangebot korreliert mit Übergewicht

Ein üppiges Nahrungsangebot macht dick. Was logisch klingt, hat jetzt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO belegt. In 69 Ländern ist das Lebensmittelangebot mit dem Hang zur Fettleibigkeit verglichen worden - mit dem Ergebnis: Gibt es ein Überangebot an Nahrung, steigt das Körpergewicht.
Gestaltung: Philipp Maschl
Mit: Stefanie Vandevijvere, Studienautorin, Universität von Auckland, Neuseeland


2. Hitzewellen oft unterschätzt

Die WHO hat aktuell nicht nur die Ernährungsstudie veröffentlicht, sie warnt auch gemeinsam mit Meteorologen vor verstärkt auftretenden Hitzewellen, wie jener, die in Österreich jetzt gerade losgeht und die bereits Deutschland, die Niederlande und selbst Großbritannien erreicht hat.
Gestaltung: Hans-Jürgen Maurus


3. Phänomen "Artenvielfaltsamnesie"

Die Pflanzenvielfalt muss erhalten werden, das fordern Österreichische Ökologen der Universität Wien und des Umweltbundesamtes. In diesem Zusammenhang weisen sie in einer aktuellen Publikation auf das Phänomen der "Artenvielfalts-Amnesie" hin. Das Phänomen beschreibt die Tatsache, dass der Mensch die Lebensräume von Pflanzen stark verändert. Das Artensterben würde als Folge zeitverzögert, aber rasch einsetzen. Das heißt: Jugendliche würden eine Wiese auf der fast nur noch Löwenzahn und vereinzelt, die ein oder andere Blume blüht, bereits als artenreich wahrnehmen. Ihre Großeltern hingegen würde das ganz anders sehen. Was also heute als intakte Natur wahrgenommen werde, entspreche nicht dem, was frühere Generationen als intakt wahrgenommen haben.


4. Neuer ESA-Chef

Die Europäische Raumfahrtagentur ESA hat mit heute einen neuen Chef, es ist der bisherige Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR Johann-Dietrich Wörner. Er tritt die Nachfolge des langjährigen ESA-Chefs Jean-Jacques Dordain an. Die ESA fördert und koordiniert die Entwicklung der europäischen Raumfahrt. Ihr Budget hat 2014 rund 4,1 Milliarden Euro betragen.


Redaktion: Gudrun Stindl

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