Digital.Leben

1. Wenn Computer begreifen.
Gestaltung: Lukas Plank

2. Big Data-Gefahren.
Gestaltung und Redaktion: Franz Zeller

1. Mensch und Maschine sind einander noch lange nicht ebenbürtig. Sonst würden wir uns wohl besser verstehen. Das zeigt sich zum Beispiel, wenn der Sprachassistent auf dem Smartphone einfach nicht begreift, was wir von ihm wollen - obwohl wir nicht genuschelt haben. Auch Suchmaschinen verstehen Zusammenhänge manchmal nicht, die einem Menschen völlig klar sind. Semantische Technologien sollen das ändern und Maschinen mehr Verständnis für unsere Welt beibringen. Zum 11. Mal fand dazu vergangene Woche die "Semantics"-Konferenz statt, diesmal in Wien. Zu welchen konkreten Neuerungen semantische Technologien führen können, hat sich Lukas Plank angehört.


2. Mehr Transparenz bei der Datenverarbeitung: das fordert eine EU-Studie von Firmen. Das Papier wurde vom Justiz-Ausschuss des europäischen Parlaments in Auftrag gegeben, um die Auswirkungen von Big Data auf die Privatsphäre und den Datenschutz zu untersuchen. Mit dem Internet der Dinge, das viele Gegenstände des Alltags miteinander vernetzen wird, kommt eine neue Welle der Datenproduktion auf uns zu. Zudem werden Sensoren immer billiger. Sie werden in Zukunft zum Beispiel überwachen, ob ein Autoparkplatz belegt ist oder nicht. Der Mensch wird dadurch zu einem immer besser berechenbaren Datenpunkt im Big Data Universum der Firmen. Das Papier im Auftrag des Justizausschusses fordert, die Rechte der Bürger in den Mittelpunkt zu stellen, auch um etwa Diskriminierung zu vermeiden. Das könnte zum Beispiel durch die Berechnung von Krankheiten passieren, die sich über Big Data immer besser vorhersagen lassen.

Service

Studie "Big Data and Smart Devices and Their Impact on Privacy"

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