Immaterielles Kulturerbe, Evolutionsbiologie, fremde Arten

Kolumbiens Hebammen zu Kulturerbe ernannt +++ Neue Theorie zur Form von Vogeleiern +++ Afrikanische Buntbarsche in Deutschland gesichtet

1. Kolumbiens Hebammen zu Kulturerbe ernannt

Die traditionellen Methoden der Geburtshilfe in der Pazifikregion Kolumbiens sind als immaterielles Kulturerbe anerkannt worden. Das kolumbianische Kulturministerium würdigt damit einen Beruf, der von einer Generation afrokolumbianischer Frauen, an die nächste weitergebeben wird, den es offiziell allerdings gar nicht gibt.
Gestaltung: Caroline Haidacher
Mit: Manuela Mosquera, Leiterin des Netzwerks "Rediparchocó"
Diana Rosas Riaño, Anthropologin


2. Neue Theorie zur Form von Vogeleiern

An der Universität Princeton haben die Evolutionsbiologin Mary Caswell Stoddard und ihr Team 50.000 Eier von mehr als 1.400 Vogelarten untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass die Form der Eier von der Flugfähigkeit der Vögel abhängt. Das berichtet heute auch science.ORF.at.


3. Afrikanische Buntbarsche in Deutschland gesichtet

Die Fische, die eigentlich in Westafrika heimisch sind, haben sich im deutschen Gillbach bei Kölln angesiedelt. Dass sich die Buntbarsche weiter ausbreiten ist unwahrscheinlich, sie könnten aber Parasiten übertragen.


Redaktion: Marlene Nowotny

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