Journale

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Peter Pilz: "Vielen Dank, auf Wiedersehen!"

    Den Grünen wird ein schwieriger Wahlkampf vorhergesagt beim erwarteten Dreikampf Kern-Kurz-Strache. Eine Mehrheit bei den Grünen glaubt, dass es in diesem Wahlkampf ohne Peter Pilz leichter wird. Nach 31 Jahren als Abgeordneter wird er nicht mehr im Parlament sein. Beim Bundeskongress gestern in Linz haben ihn die Grünen Delegierten abgewählt. Pilz hat sich für den 4. Platz auf der Bundesliste beworben - und gegen Jugendsprecher Julian Schmid verloren. Dass das wehgetan hat, das war Peter Pilz bei seinen Abschiedsworten anzumerken.

  • 50 Gesetze in 2 Tagen: Endspurt im Nationalrat

    Das Parlamentsjahr neigt sich diese Woche dem Ende zu. Demensprechend dicht ist das Programm an den beiden Plenartagen diesen Mittwoch und Donnerstag. Zur Abstimmung warten nicht weniger als 50 Gesetzesbeschlüsse. Trotz Neuwahl und Wahlkampf hat sich die Regierung zuletzt noch auf einige Punkte einigen können. Auf der Tagesordnung stehen zum Beispiel die umstrittenen Verschärfungen im Fremdenrecht. Die Pläne sehen u.a. Sanktionen für jene vor, die das Land trotz Ausreisebescheids nicht verlassen bzw. erneut einreisen.

  • Bankenrettung in Italien

    Banken sollen geordnet Pleite gehen können. Das ist jedenfalls der Plan der EU-Kommission - und die Lehre aus den diversen Banken-Krisen der vergangenen Jahre. In der Praxis ist es aber nach wie vor so, dass im Fall des Falles die Steuerzahler herhalten müssen. Das kennt man von der Kärntner Hypo, und das sieht man auch an Italien. 17 Milliarden Euro steckt die Regierung in zwei Banken im Veneto, die Banca popolare di Vicenza, und die Veneto Banca. Die Europäische Zentralbank hat zugestimmt. Danach können die Banken, wie das im Finanzjargon heißt, abgewickelt werden.

  • Großbritannien: Noch mehr Hochhäuser brandgefährdet

    In Großbritannien prüfen die Behörden nun im ganzen Land Hochhäuser auf ihre Brandsicherheit - nach dem verheerenden Brand im Grenfell-Tower in London. 60 Wohnhäuser sind bisher untersucht worden, und alle weisen schwere Mängel auf. Die Regierung muss nun überlegen, was sie mit diesen Ergebnissen anfängt. Denn sämtliche Häuser zu räumen, das ist schwer vorstellbar, auch weil sich viele Bewohner weigern zu gehen.

  • Obama war über Wahlmanipulation informiert

    Russland hat die Präsidentenwahl in den USA beeinflusst. Das kann man als fix betrachten. Wie genau, und ob Donald Trump und sein Team davon gewusst haben, das untersucht gerade ein Sonderermittler. Am Wochenende hat die Washington Post in dieser Sache ein paar durchaus irritierende Informationen veröffentlicht - Informationen, die diesmal Trumps Vorgänger Barack Obama betreffen. Der hat nämlich lange vor der Wahl gewusst, dass sich Russland einmischen würde.

    Warum Obama nichts unternommen hat, darüber kann man nur spekulieren. Er könnte geglaubt haben - so eine Erklärung - ein großer Skandal könnte Trump noch mehr nützen. Im Rückblick scheint Obamas Zögern allerdings ziemlich unverständlich.

  • Kolumbien: Rebellen müssen Waffen abgeben

    Der Friedensprozess in Kolumbien - Regierung und Rebellen haben mit viel Mühe einen Vertrag geschlossen, der wird nun Schritt für Schritt umgesetzt, unter Kontrolle der UNO. Die wird wohl demnächst bestätigen, dass die FARC-Guerilla ihre Zusagen eingehalten und ihre Waffen abgegeben hat. Das ist die eine Seite. Für die Bevölkerung stellt sich dieser "Friedensprozess" allerdings ganz anders dar. Sie spüren nichts von einem Ende der Gewalt.

  • 2,8 Millionen Besucher am Donauinselfest

    Gestern Nacht ist das Donauinselfest in Wien zu Ende gegangen. Aus der Sicht des Veranstalters, der Wiener SPÖ, fällt diese Bilanz wie immer euphorisch aus, was die Besucherzahlen betrifft. 2,8 Millionen Menschen an 3 Tagen, wobei die Zählweise da doch ein paar Rätsel aufgibt. Viele waren es jedenfalls, daran hat auch der Regen gestern Nachmittag nichts geändert. Auch das Ö1-Kulturzelt war gut besucht. Den Schlusspunkt hat am Abend Rainhard Fendrich gesetzt.

  • Halbzeit beim Jazzfest Wien

    Beim Jazzfest Wien ist gerade ungefähr Halbzeit – vier Wochen dauert es insgesamt. Organisator Fritz Thom hat ein Programm zusammengestellt, das einerseits auf Jazz-Klassiker setzt. Da helfen diverse Jubiläen, heuer wird zum Beispiel an Ella Fitzgerald, Joe Zawinul oder Dizzy Gillespie erinnert.

    Andererseits will das Jazzfest Wien neue, junge Künstler präsentieren. Etwa den 17-jährigen Vorarlberger Pianisten Jakob Zimmermann.

  • Köhlmeier erhält Konrad-Adenauer-Literaturpreis

    Die Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt seit 25 Jahren einen Literaturpreis; für Autorinnen und Autoren, die der Freiheit das Wort geben. Zu den Preisträgern gehören etwa Herta Müller, Sarah Kirsch, Günter de Bruyn, Daniel Kehlmann und der Vorarlberger Arno Geiger. Seit gestern gehört ein weiterer Vorarlberger dazu: Michael Köhlmeier hat in Weimar die Auszeichnung empfangen, und einen Scheck über 15.000 Euro.

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