Wahlplakate

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Journal-Panorama

Parteien rüsten sich für den Wahlkampf

Keine Ruhe vor dem Sturm - Diskussionsleitung: Monika Feldner-Zimmermann

Turbulenzen in der österreichischen Parteienlandschaft vor den Nationalratswahlen Mitte Oktober: Das grüne Urgestein Peter Pilz wird möglicherweise mit einer eigenen Liste antreten, viele langgediente grüne Mandatar/innen wurden auf chancenlose Listenplätze gereiht und die Jungen Grünen treten gemeinsam mit der KPÖ an.
Doch nicht nur bei den Grünen bleibt kein Stein auf dem anderen. Sebastian Kurz, der frisch gekürte Chef der "neuen Volkspartei" - ÖVP will man sich nicht mehr nennen - , möchte auf der Bundesliste nur mehr Quereinsteiger haben, was einer Entmachtung der Bünde gleichkommt. Außerdem soll der Wahlkampf durch Spenden von außen finanziert werden.
Auch die NEOS feilen an ihrer Kandidatenliste, möglicherweise wird auch Irmgard Griss, die bei der Bundespräsidentenwahl als unabhängige Kandidatin aufgezeigt hat, im Oktober für die NEOS ins Rennen gehen.
Das Team Stronach tritt nicht mehr an; die SPÖ setzt vorerst ganz auf Bundeskanzler Christian Kern und versucht mit Sachthemen zu punkten; aus der FPÖ ist derzeit relativ wenig zu hören; man scheint sich auf den Intensivwahlkampf ab September vorzubereiten.
Wie beurteilen Expert/innen die Ausgangslage der Parteien vor dem Wahlkampf? Lassen sich schon Wählertrends voraussagen oder sind sämtliche Prognosen und Umfragen verfrüht?

Darüber diskutieren:

Thomas Hofer, Politikberater
Eva Linsinger, profil
Oliver Pink, Die Presse
Eva Zeglovits, Politikwissenschafterin, Meinungsforschungsinstitut IFES

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