Journale

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

Beiträge

  • ÖVP-Listen: Es gärt

    Sebastian Kurz hat hart darum gerungen: Er will selbst entscheiden, wer auf den ÖVP-Listen für die Nationalratswahl steht, neue Leute sollen kommen. In Tirol gibt es schon Ärger: weil die politisch unerfahrene Sportlerin Kira Grünberg auf Platz Eins steht, ziehen drei Frauen aus der Arbeitnehmervertretung ÖAAB ihre Kandidatur zurück. Auch in Salzburg könnte es bald gären.

  • Das SPÖ-Programm: Eine Analyse

    Die SPÖ hat ihr Wahlprogramm fertiggestellt - mit sicheren Pensionen, einem gerechteren Lohn und mehr Steuergerechtigkeit bei den Wahlen will sie im Herbst punkten. 209 Seiten umfasst das Programm – ein innerparteiliches Signal. Das Motto lautet: „Ich hol mir, was mir zusteht“. Einen gerechten Anteil am Wohlstandszuwachs für möglichst Viele wird darin verlangt. Es soll morgen von den 340 Delegierten des SPÖ-Bundesparteirats in Wien beschlossen werden. Kanzler und SPÖ-Chef Christian Kern will, dass der wirtschaftliche Aufschwung jetzt bei allen Österreichern ankomme, so Kern im Vorwort des Programms. Eine Analyse von Ö1-Innenpolitikchef Edgar Weinzettl.

  • Parteispenden: Ruf nach strengerem Gesetz

    Werden Spenden an Parteien - Stichwort Wahlkampfkosten gut genug kontrolliert? Parteifinanzexperte Hubert Sickinger findet: Nein, wir haben ihn dazu heute im Ö1-Morgenjournal gehört. Sachleistungen, etwa die Bezahlung von Rechnungen seien mit dem jetzigen System der Kontrolle nicht zu überprüfen. Außerdem fordert er, dass auch die Aussagen der Parlamentsklubs in den Rechenschaftspflicht der Parteien integriert werden und, dass wenn Großspender vorsätzlich die Regeln des Parteiengesetzes brechen, das ein strafrechtlich relevantes Delikt wird. Was sagen die Parteien zu den Vorschlägen? Julia Schmuck hat nachgefragt.

  • Seisenbacher: Kiew am Zug

    Peter Seisenbacher ist in Haft. Der ehemalige Doppel-Olympia-Sieger ist gestern in der Ukraine festgenommen worden. Seisenbacher ist wegen sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen angeklagt, während seiner Verhandlung hat er sich abgesetzt. Österreich sucht ihn seit Dezember mit internationalem Haftbefehl. Die Auslieferung nach Österreich wurde bereits beantragt, aber jetzt sind zunächst die ukrainischen Justizbehörden am Wort.

  • Trump: Russland-Connection als Familiensache

    Turbulenzen im und ums Weiße Haus. Jeden Tag aufs Neue: Lügen, Halbwahrheiten und Versuche die öffentliche Meinung zu manipulieren. Und es wird immer nur das zugegeben, wofür es Beweise gibt, was sich also nicht mehr bestreiten lässt.
    Eines der Hauptprobleme ist laut Kritikern, dass sich Präsident Trump mit lauter Familienmitgliedern umgibt und nur denen wirklich vertraut. Und so ist es kein Wunder, dass die jüngsten Schwierigkeiten wieder einmal reine Familiensache sind.

  • I: Schiff von "Jugend rettet" kontrolliert

    In Italien ist heute Nacht ein Schiff einer deutschen Nicht-Regierungsorganisation aufgehalten worden. Zur Kontrolle, heißt es. Denn die Organisation hatte den Verhaltenskodex der italienischen Regierung für Rettungseinsätze im Mittelmeer nicht unterzeichnet.

  • Jordanien widerruft Vergewaltigergesetz

    Man mag es nicht glauben, aber es gibt auf der Welt immer noch Länder mit Gesetzen, durch die ein überführter Vergewaltiger straffrei davon kommt. Dann nämlich, wenn er sein Opfer heiratet. So soll die Schande der Vergewaltigung für die Familie des Opfers getilgt werden, lautet die verdrehte Logik. Vor allem in vielen konservativen arabischen Ländern sind bis heute derartige Paragrafen in Kraft.
    Arabische Frauenrechtlerinnen kämpfen seit Jahren gegen diese Gesetze. Und sie haben etzt in Jordanien einen Erfolg erzielt. Karim El Gawhary berichtet, wie nach hitziger Debatte im Parlament dieser Paragraf ersatzlos gestrichen wurde.

  • Diesel-Gipfel in Berlin

    Seit 11.30 sitzen in Berlin Politik und Autoindustrie beim Dieselgipfel zusammen, allerdings wegen Protesten und angeblichen Platzmangel nicht wie geplant im Verkehrsministerium, sondern im Innenministerium. Rund 9 Millionen Dieselfahrzeuge sollen in Deutschland die Luft mit zu hohen Stickoxid-Emissionen verpesten - zwei deutsche Gerichte haben in erster Instanz bereits Klagen wegen Fahrverboten zur Verbesserung der Luft stattgegeben. Das wollen Politik und Industrie aber unbedingt vermeiden.

  • VCÖ: Ausstieg aus Diesel- und Benzinmotoren

    Für das Dieselland Österreich verlangt Markus Gansterer vom Verkehrsclub Österreich, VCÖ, zumindest Softwareupdates der Autohersteller. Diese müssten in die Pflicht genommen werden und gesetzeskonform handeln indem sie die Schadstoffgrenzen einhalten, so Gansterer im Ö1 Mittagsjournal. Auf längere Sicht sollte es einen Ausstieg aus Diesel- und Benzinmotoren bis 2030 geben und die Steuerbegünstigung für Diesel abgeschafft werden.

  • Autos werden immer breiter

    Autos werden immer breiter. Und zwar nicht nur SUVs, bei denen man das mit freiem Auge erkennen kann, auch Mittelklasse- und Kleinwagen sind in den letzten Jahren deutlich breiter geworden. Laut einer aktuellen Erhebung des ÖAMTC wissen die wenigsten Autofahrer aber, wie breit ihr Auto tatsächlich ist. Zum Problem kann das dann werden, wenn bei Baustellen auf der Autobahn die Überholspur für breitere Autos verboten ist.

  • Mehr Konkurrenz für die AUA

    Eine Milliarde Euro Gewinn hat die Lufthansa heuer im ersten Halbjahr eingeflogen. Und auch bei der österreichischen Tochter AUA laufen die Geschäfte gut, das Plus liegt bei 8 Millionen Euro. Nun wird die Konkurrenz aber härter: Easyjet hat vor kurzem eine österreichische Tochtergesellschaft gegründet, und Ryanair plant eine Preissenkung. Bei AUA gibt man sich gelassen.

  • Ratings: US-Agenturen dominieren

    Die drei großen amerikanischen Rating-Agenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch teilen sich den Markt zur Bewertung von Unternehmen und Staaten auf. Und daran hat sich auch nach der Finanzkrise nichts geändert. Der Versuch der europäischen Politik, unabhängiger von amerikanischer Kreditwürdigkeits-Bewertung zu werden, scheitert bisher vor allem am Vorgehen der Europäischen Zentralbank.

  • Arche Noah in Afrika: 6.000 Tiere übersiedeln

    Über 15 Jahre lang herrschte in dem südostafrikanischen Land Mosambik Bürgerkrieg. Fast eine Million Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Der Bürgerkrieg hatte aber auch schwerwiegende Folgen für die Tiere des Landes. Nationalparks wurden geplündert, Wilderer nicht verfolgt. Nun bekommt einer der Nationalparks in Mosambik 6.000 neue Tiere. Eine der größten Umsiedlungsaktionen aller Zeiten.

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    science.ORF.at

  • Neymar: 222 Millionen-Transfer

    Seit Tagen geistert das Gerücht durch die Fußballwelt: jetzt nimmt der teuerste und - wie viele sagen - absurdeste Transfer der Fußball-Geschichte - reale Formen an: Der brasilianische Superstar Neymar wird für 222 Millionen Euro von Barcelona zu Paris St. Germain wechseln, offiziell ist dies noch nicht, aber die Anzeichen verdichten sich.

  • Woodstock in Polen

    Im polnischen Kostrzyn nad Odra wird morgen das Woodstock-Festival eröffnet. Seit 1995 findet es jährlich Anfang August unter dem Motto „Liebe, Freundschaft und Musik“ statt und bringt auch international bekannte Künstler in die Kleinstadt nahe der deutschen Grenze. Nicht wirklich zum Vergnügen der polnischen Regierung wie es scheint, denn die Auflagen an die Veranstalter werden immer strikter und die Ideen diese zu umgehen immer kurioser.

  • News in English

    US says North Korea “not its enemy” / UN calls for talks in Venezuela /
    NATO troops attacked in Afghanistan
    / Diesel summit in Berlin / Italy says migrant arrivals halved / The Weather

  • Infos en français

    A partir d'aujourd'hui, l'humanité vit à crédit / Venezuela : des parlementaires refusent de partir / Brésil : le parlement vote sur le sort de M.Temer / Deux attentats en Afghanistan en 24h /
    S.K Abbasi nouveau premier ministre pakistanais / La Jordanie abolie une loi jugée rétrograde / La météo

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