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Beiträge

  • Dieselgipfel in Berlin

    Kein Fahrverbot, kein teurer Motor-Umbau, sondern eine neue Software für mehr als fünf Millionen Diesel-Autos - das ist das Ergebnis des ersten Dieselgipfels in Berlin. Der Stickoxid-Ausstoß der Autos soll damit um ein Drittel gesenkt werden. Zusätzlich will sich die Autoindustrie auch an einem millionenschweren Mobilitätsfonds beteiligen. Den durch die Abgasmanipulation der Autobauer - betrogenen Kunden sollen keine Kosten entstehen. Und die deutsche Politik hofft, den Autoskandal damit fürs erste überstanden zu haben.

  • Diesel-Pläne in Österreich

    Was ist im Dieselland Österreich? Immerhin sind hier gemessen an den Einwohnern so viele Diesel-Autos unterwegs wie in wenigen anderen EU-Ländern, jedenfalls deutlich mehr als in Deutschland. Experten fordern deshalb dringend einen Ausstiegsplan für den Verkauf von Diesel-aber auch von Benzinautos, der Verkehrsminister hält nichts von Verboten, er setzt auf Anreize zum Umstieg auf umweltfreundlichere Autos.

  • Italienisches Parlament beschließt Militäraktion

    Im Juli sind erstmals weniger Menschen in Italien angekommen als im Vorjahr. Und zwar nur halb so viele. Ob das schon eine Trendwende ist, da ist man eher noch vorsichtig. Italien setzt jedenfalls auf stärkere Zusammenarbeit mit Libyen im Kampf gegen die Schlepper und setzt da schon den nächsten Schritt. Das Parlament in Rom hat den Weg frei gemacht für eine Militäraktion vor der libyschen Küste. Auch der Senat hat jetzt zugestimmt. Die Mission im Zusammenspiel mit der libyschen Küstenwache soll vorerst bis zum Ende des Jahres laufen.

  • Wahlbetrug in Venezuela

    Die Zweifel waren schon am Wahlabend in Venezuela groß. Jetzt bestätigt die britische Firma, die die Geräte zur elektronischen Stimmabgabe herstellt, dass bei der Abstimmung über die verfassunggebende Versammlung nicht alles mit rechten Dingen zu gegangen ist. Die Wahlbeteiligung war jedenfalls deutlich niedriger als von der sozialistischen Führung behauptet. Was nichts dran ändert, dass die Gesetze schon demnächst umgeschrieben werden, damit sich Präsident Nicolas Maduro an der Macht halten kann.

  • Vertrauen in die EU wächst wieder

    Das Vertrauen in die EU wächst wieder. Nach der heute veröffentlichten Euro-Barometer-Umfrage wird die Europäische Union ein Jahr nach dem Brexitbeschluss so positiv gesehen wie seit langem nicht mehr.

  • Irritationen über Listenplätze in der ÖVP

    Sebastian Kurz hat hart darum gerungen: Er will selbst entscheiden, wer auf den Listen der ÖVP für die Nationalratswahl steht, neue Leute sollen kommen. In Tirol gibts schon Ärger. Weil Kurz die politisch unerfahrene Sportlerin Kira Grünberg auf Platz eins der Landesliste gehievt hat, ziehen drei Frauen aus der Arbeitnehmervertretung ÖAAB ihre Kandidatur zurück. Ähnliche Irritationen könnte es in Salzburg geben. Aus dem ÖAAB hört man dazu heute wenig bis gar nichts.

  • Diskussion über Wahlkampfspenden

    Alle Wahlkämpfe wieder - gibts auch eine Diskussion über Wahlkampfspenden. Werden die gut genug kontrolliert? Sicher nicht, sagt Experte Hubert Sickinger. Sachleistungen etwa sind derzeit nicht zu überprüfen. Außerdem fordert Sickinger, dass auch die Ausgaben der Parlamentsklubs berücksichtigt werden. was sagen die Parteien dazu?

  • Martin Graf will zurück ins Parlament

    In der FPÖ gibts ein Comeback. Der frühere Dritte Nationalratspräsidenten Martin Graf will zurück ins Parlament. Das meldet die Austria Presseagentur und das wird von der Bundes-FPÖ bestätigt. Die Kandidatur Grafs ist wegen seiner Mitgliedschaft in der weit rechts stehenden Burschenschaft heikel. Von anderen Vorwürfen gegen Graf ist laut FPÖ nichts übrig geblieben.

  • Seisenbacher in Kiew verhaftet

    Bereits morgen könnte entschieden werden, ob und wann Peter Seisenbacher nach Österreich ausgeliefert wird. Der Judo-Doppel-Olmypiasieger ist gestern in Kiew verhaftet worden. Seisenbacher wird sei Dezember mit internationalem Haftbefehl gesucht, nachdem er nicht zu einem Prozess in Wien erschienen ist. Der Ex-Sportler wird schwerer sexueller Missbrauch von Minderjährigen vorgeworfen.

  • Oberste Gerichtshof verurteilt Novomatic

    Der Glücksspiel-Konzern Novomatic muss 107.000 Euro an einen Spieler zurückzahlen. Das hat nun der Oberste Gerichtshof entschieden. Einige Automaten in Wien waren illegal gewesen.Nach diesem Urteil könnten auch andere Spieler ihre Verluste zurückverlangen.

  • Nachhilfe im Sommer kostet im Schnitt 450 Euro

    Noch sind Ferien. Aber für viele Schüler heißt das jetzt wieder vorbereiten. Für die Eltern kann das recht teuer sein. Nachhilfe im Sommer kostet Eltern im Schnitt 450 Euro. Das hat eine Studie der Arbeiterkammer ergeben. Demnach lernen rund 30.000 Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung in den Ferien.

  • Heute ist Welterschöpfungstag

    Heute am 2. August ist der von Umweltorganisationen ausgerufene Welterschöpfungstag. Er markiert den symbolischen Punkt, an dem die Menschheit alles aufgebraucht hat, was die Natur bis zum Ende des Jahres 2017 an Ressourcen zur Verfügung stellen kann. Damit fällt der Welterschöpfungstag erneut auf einen noch früheren Termin als in den Jahren zuvor.

  • Neymar wechselt um 222 Millionen Euro zu PSG

    Der teuerste und - wie viele meinen absurdeste Transfer der Fußball-Geschichte wird jetzt real: Der brasilianische Superstar Neymar wird für 222 Millionen Euro von Barcelona zu Paris St. Germain wechseln.

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