Journale

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

Beiträge

  • Dönmez weist alle Vorwürfe zurück

    Türkei - Bad, Katar - Bad, Saudis - Good. Diese Chatkommunikation wird niemand geringerem als Efgani Dönmez zugeschrieben. Der ehemalige Grüne, der sich jetzt für die Volkspartei gegen den politischen Islam stark macht, soll mit seinem Verein "Stop Extremism" Lobbying für Saudi Arabien betrieben haben. Er war für uns heute nicht erreichbar, weist den Vorwurf aber in einer in einer Aussendung empört zurück.

  • Die Linie von "Stop Extremism"

    Efgani Dönmez haben wir heute nicht erreicht - wohl aber die Frau, mit der er die Plattform "Stop Extremism" gegründet hat. Seyran Ates ist Anwältin in Deutschland, sie hat eine liberale Moschee in Berlin gegründet, für die sie oft angefeindet wurde - und ist derzeit in London, wo sie heute Termine im Unterhaus hat. Chataussagen Türkei-bad Katar- bad Saudis-good, die Dönmez zugeschrieben werden, seien nicht im Einklang mit ihrer Plattform, sagt Ates am Telefon im Ö1-Mittagsjournal.

  • Wahl17: Zweifel an Steuerplänen der Parteien

    Die Dirty Campaining-Affäre um die SPÖ und Tal Silberstein hat in letzter Zeit andere, sachpolitische Themen des Wahlkampfs überlagert: Ein solches Thema ist die Steuerentlastung - da haben ja alle Parteien Ankündigungen und teils großzügige Versprechen gemacht. Der Bund der Steuerzahler, ein parteiunabhängiges Expertengremium, hat sich nun die Steuer- und Wirtschaftsprogramme aller Parteien angesehen und ist zum Ergebnis gekommen: viele gute Ideen, aber die Umsetzung ist teils mehr als fraglich.

  • Software erspäht politisches Targeting

    Geld hin oder her, es in soziale Netzwerke zu investieren, wird für Parteien von Wahl zu Wahl wichtiger. Das wissen wir spätestens seit der Dirty Campaigning Affäre rund um die anonymen Facebookseiten gegen Sebastian Kurz. Weit weniger wissen wir aber darüber, wie Parteien ihre potenziellen Wähler auf Facebook & Co ansprechen. Da gibt es unterschiedliche Botschaften für unterschiedliche Wähler - und wie es dazu kommt, ist für Außenstehende nicht leicht nachvollziehbar. Microtargeting heißt das in der Fachsprache.

    Wie groß die Wirkung ist, hat man im US-Wahlkampf gesehen. Microtargeting findet aber auch im österreichischen Wahlkampf statt. Und keine Neuerfindung ohne Gegen-Neuerfindung. Eine Software namens "Who-Targets-Me" macht sichtbar, in welchen Zielgruppen Parteien werben.

  • Die Kosten politischer Werbung

    Der Wahlkampf geht ins Finale und in diesen letzten Tagen stecken die Parteien noch einmal richtig viel Geld in politische Werbung. Das heißt in erster Linie in Inserate und Plakate. Seit August gaben die Parteien etwa 10 Millionen Euro aus. Aber da kommt noch einiges dazu. Ob die Gesamtausgaben von der letzten Wahl 2013 übertroffen werden, ist fraglich, weil diesmal Großwerber Stronach fehlt. Klaus Webhofer über den Stand der Dinge und ein paar interessante Details.

  • Ecofin: Schäubles letzter Auftritt

    In Deutschland noch keine neue Koalition - aber man weiß, wer in der künftigen Regierung nicht mehr Finanzminister sein wird: Wolfgang Schäuble tritt ab. Auf europäischer Ebene unter seinen Kollegen ebenso für seine Härte gefürchtet wie für seine Berechenbarkeit geschätzt, nimmt er heute zum letzten Mal an einem Ecofin teil, also dem Treffen der Wirtschafts-, und Finanzminister. Da gibt es so manchen guten Wunsch an ihn zum Abschied. Und auch das eine oder andere Geschenk.

    Veltliner aus eigenem Anbau hat Österreichs Finanzminister Hansjörg Schelling Schäuble bereits im letzten Monat zu dessen 75. Geburtstag geschenkt, wie er heute sagt. Tim Cupal berichtet aus Luxemburg über den Abschied von Wolfgang Schäuble von der europäischen Ebene:

  • Katalonien vor entscheidender Rede

    18.00 heute Abend - da wird ganz Europa gespannt nach Katalonien blicken. Mehr als eine Woche nach der von der Zentralregierung nicht erlaubten und behinderten Volksabstimmung über die Unabhängigkeit erklärt sich Regierungschef Carles Puidgemont vor dem Parlament. Er ist in den letzten Tagen auf seinem Kurs geblieben: das Votum sei eindeutig, die Proklamation der Unabhängigkeit würde kommen. Aber wird er es wirklich darauf anlegen angesichts der Warnungen, nicht nur aus Madrid, sondern auch aus Brüssel und der Abwanderungstendenzen der katalanischen Wirtschaft? Josef Manola hat vor der entscheidenden Sitzung heute Abend in Barcelona mit einem der führenden Unabhängigkeitsbefürwortern, dem Bestseller-Autor Albert Sanchez Pinol gesprochen:

  • Katalonien: Gefahr für EU

    Eine Vermittlung der EU - das wünschen sich die katalonischen Separatisten, doch das klingt leichter als es scheint - stehen doch die Interessen einer Region gegen die einer Zentralregierung. Die Krise hat auf jeden Fall das Potential, das Gefüge der EU auf den Kopf zu stellen, warnt Karl-Heinz Lambertz.

    Der Belgier ist Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen - kurz ADR - und als Senator des deutschsprachigen Gebietes selbst Vertreter einer Minderheit. Mit ihm hat in Brüssel Walter Schneeberger gesprochen.

  • Türkei - USA: Diplomatische Krise

    Chronisch angespannt sind die Beziehungen der Türkei zu Europa, vor allem zu Deutschland - und am Wochenende sind die USA dazugekommen in den Kreis der Länder mit gestörten Beziehungen. Nach der Festnahme eines US-Konsulatsmitarbeiters in der Türkei stoppen sowohl die USA und dann als Folge auch die Türkei die Visavergabe für das jeweils andere Land. Ein normaler diplomatischer Schlagabtausch auf Sparflamme? Keineswegs, berichtet ORF-Korrespondent Jörg Winter. Die türkischen Medien kennen gerade kein anderes Thema, geht es doch bei den USA um weit mehr: die NATO und größere Geopolitik.

  • Flüchtlinge von 2015: Ihr Leben heute

    From destination to integration - also vom Ziel zur Integration - das ist der Titel einer Studie der Akademie der Wissenschaften über Flüchtlinge, die 2015 nach Österreich gekommen sind. In Interviews mit 60 Geflüchteten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak gehen die Forscherinnen und Forscher Fragen nach, wie: wie konnten sich die Menschen hier integrieren, welche Hindernisse gab es, wie haben sie den Beginn in ein neues Leben geschafft.

  • Geschworenengerichte: Ruf nach Reform

    Bei Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand - ein Zitat, dessen sich Anwälte bedienen um darauf hinzuweisen, dass Gerechtigkeit vor Gericht auch ein Zufallsprodukt sein kann. Das gilt vor allem für Geschworenenprozesse, die für die Urteile über gravierendste Verbrechen mit den höchsten Strafen zuständig sind. Und da gibt es im Gegensatz zu den Schöffengerichten dann auch keine Begründung. Seit Jahren gibt es Forderungen, das Geschworenengericht abzuschaffen. Jetzt haben die Strafverteidiger erstmals darüber abgestimmt und Reformen gefordert.

  • Tödlicher Schuss in Wiener Kaserne

    War es Mord oder nur ein tragischer Unfall? Nach wie vor viele offene Fragen gibt es nach dem Tod eines Grundwehrdieners gestern Abend in der Leopoldstadt. Der 20-jhrige Wiener hat in einem Amtsgebäude des Bundesheeres in der Vorgartenstraße einen Kopfschuss erlitten, der Schütze war offenbar ein Kamerad. Dieser befindet sich in Haft - und inzwischen ist auch der einzige Zeuge befragt worden.

  • Deutsche Professoren an österreichischen Unis

    Deutsche Professoren an Österreichischen Unis: die haben zuletzt an der Zeitgeschichte in Graz für Aufregung gesorgt. Aber auch in anderen Fächern wird jetzt gemurrt, dass es zu viele deutsche und zu wenige österreichische Professoren gibt. Da gibt es jetzt auch eine neue Statistik.

    Noch ein Hinweis: Heute Abend ab 19.05 sind die Deutschen an den österreichischen Unis Thema in der Ö1-Wissenschaftssendung Dimensionen.

    Mehr in
    science.ORF.at

  • Kulturpolitische Isolation Katars durchbrochen

    Kulturpolitik in Katar - in einem Land, das derzeit unter saudischer Blockade leben muss. Alle Flüge wurden eingestellt, die Grenzen geschlossen. Das Land ist isoliert von seinen Nachbarn, aber es schlägt sich relativ gut. Und jetzt wird durch Kultur das Durchbrechen der Isolation versucht - mit einem deutsch-katarischen Kulturjahr.

  • News in English

    Catalan leader to make statement on independence / Liberians elect new president to replace Nobel laureate / Wildfires in California claim at least ten lives / Thailand’s military sets date for general election / French public sector workers strike over job cuts / The weather

  • Infos en français

    La Catalogne face à son destin / Madrid pourrait prendre le contrôle de la région / Les fonctionnaires en grève en France / Elections législatives : appel du président autrichien / Campagne de dénigrement sans précédent / Des incendies monstres en Californie : 10 morts / La France, invitée d’honneur de la foire de Francfort / La météo

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