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DPA/PETER KNEFFEL

Recht auf Internet: Wer bezahlt den Anschluss?

Mehr oder weniger EU: Wo Konsumentenschutz besser aufgehoben ist +++ Wintersport: Ver(un)sicherung auf der Piste +++ Recht auf Internet: Wer bezahlt den Anschluss? +++ In der Flirtfalle: Hohe Kosten bei Partnerbörsen-Ausstieg

Mehr oder weniger EU: Wo Konsumentenschutz besser aufgehoben ist

Seit dem Beitritt zur Europäischen Union wird Österreichs Konsumentenschutz maßgeblich von Brüssel geprägt. Kanzleramtsminister Norbert Blümel (ÖVP) hat vergangene Woche im EU-Unterausschuss des Nationalrats weniger EU im Konsumentenschutz gefordert. Die Opposition hat Blümels Aussagen kritisiert, das Büro des Ministers spricht von einer "sehr bewussten Missinterpretation". Wie die EU den Verbraucherschutz in Österreich beeinflusst hat, und warum Wirtschaftsvertreter für eine Renationalisierung in bestimmten Bereichen eintreten.


Wintersport: Ver(un)sicherung auf der Piste

Es braucht nur eine kurze Unaufmerksamkeit oder ein bisschen Übermut und schon ist er passiert: der Skiunfall. Mehr als 50.000 Wintersportler landen in Österreich jedes Jahr im Spital. Kleinere Unfälle oder Schäden werden oft gar nicht erfasst. Je nachdem, wie schwer die Verletzungen sind, beziehungsweise wie groß der materielle Schaden ist, können empfindliche Kosten auf die Verursacher und die Leidtragenden zukommen. Nicht jeder Versicherungsschutz zahlt sich tatsächlich aus.


Recht auf Internet: Wer bezahlt den Anschluss?

Die help-Hörerin Evelyn J. hat gemeinsam mit ihrem Mann ein Haus in der Nähe von Linz gekauft. Zur Installation ihres Internetanschlusses bestellte sie einen Techniker von A1 auf die Baustelle. Dieser nahm eine Messung der Bandbreite des Mobilen Internets vor: Ein bis zwei Megabit pro Sekunde. Viel zu wenig, wie er meinte, weshalb er empfahl, eine Leitung zu legen. Die Grabungsarbeiten wären von der Konsumentin selbst zu bezahlen. Dem entgegen steht der gesetzlich vorgeschriebene Universaldienst, der jedem Österreicher eine "funktionale Internetverbindung" zu "erschwinglichem Preis" garantieren soll. Noch nicht ausjudiziert ist, wie schnell dieses Internet sein muss. Wer für den Anschluss von Evelyn J. zu bezahlen hat, ist damit ein Streitfall.


In der Flirtfalle: Hohe Kosten bei Partnerbörsen-Ausstieg

Jeder vierte Österreicher sucht nach Angaben der Partnervermittler das Glück in der Liebe über Online-Partnerbörsen. Das Geschäft ist hart umkämpft. Allein in Österreich buhlen derzeit 500 verschiedene Singlebörsen um Mitglieder, darunter auch Elite-Partner. Bis zu 75 Euro monatlich stellt die Plattform für die Vermittlung in Rechnung. Wer von seinem 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch macht, ist oft mit hohen Kosten konfrontiert.


Moderation: Matthias Däuble

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