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Ö1 Morgenjournal

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Beiträge

  • AUVA muss 430 Millionen sparen

    Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA bleibt nun zwar bestehen, an der Notwendigkeit kräftig zu sparen, führt aber kein Weg vorbei. Schon nächstes Jahr sollen die Arbeitgeber um 100 Millionen Euro weniger für die Unfallversicherung zahlen, das hat die Regierung den Unternehmern versprochen. Dabei soll die AUVA insgesamt 430 Millionen einsparen. Wie das gelingen soll, steht noch nicht fest

  • "Nicht auf Kosten der Krankenkassen sparen"

    Die AUVA soll sich jedenfalls nicht auf Kosten der anderen Sozialversicherungsträger einen finanziellen Vorteil schaffen, das fordert Alexander Biach, Chef des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger. Er begrüßt grundsätzlich die gestern verkündeten Pläne der Unfallversicherung zur Beitragssenkung für die Arbeitgeber, betont aber, dass jene Sparmaßnahmen, die dann auch andere Versicherungen wie die Krankenkassen treffen würden, nicht zu deren Lasten gehen dürften und gemeinsam abgestimmt werden müssen.

  • Rekord-Budget fürs US-Militär

    Das US-Militär ist das schlagkräftigste der Welt. US-Präsident Donald Trump will es noch schlagkräftiger machen, denn auch die Amerikaner kämpfen mit Material, das längst nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Nun hat Trump seine Unterschrift unter das neue Rekord-Pentagon-Budget von 761 Milliarden Dollar gesetzt: die bedeutendste Investition in das US-Militär in der modernen Geschichte, wie Trump behauptet.

  • Glyphosat: Bayer leidet an Monsanto

    Es war ein schwarzer Börsentag für den deutschen Chemie- und Pharmakonzern Bayer: In Frankfurt hat die Aktie des Unternehmens gestern 13 Prozent seines Wertes verloren - das macht einen Buchverlust von zehn Milliarden Euro. Der Absturz ist die Folge eines Urteils in den USA gegen den Agrarkonzern Monsanto, den Bayer vor wenigen Wochen um umgerechnet 55 Milliarden Euro übernommen hat.

  • Mietverträge werden nicht gelesen

    Nichts unterschreiben, was man nicht genau gelesen hat. Dieses Prinzip sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber nicht. Denn wie eine Studie des Immobilienportals Immowelt zeigt, liest fast ein Fünftel der Wohnungsmieter den Mietvertrag vor der Unterzeichnung nicht oder nicht genau. Dass sich daraus Risiken ergeben, liegt auf der Hand, und die können richtig ins Geld gehen.

  • "Mietverträge genau prüfen"

    Der Markt für erschwingliche Mieten ist überschaubar - und offenbar sind viele so froh, überhaupt eine Wohnung zu bekommen, dass sie davor zurückscheuen, Dinge zu hinterfragen. Manuela Robinson, Juristin beim Verein für Konsumenten-Information VKI rät trotzdem den Vertrag durchzulesen und von Experten prüfen zu lassen, um eventuelle Änderungen zu verlangen. Stichworte: Kaution und Erhaltungspflichten, so Robinson im Ö1-Morgenjournal.

  • Plastikfreie Insel in Italien

    Die Menge an Plastikmüll in der EU wächst und immer öfter landet dieser im Meer. Die EU-Kommission will deshalb Gegenstände aus Einweg-Plastik, wie Strohhalme, Becher oder Besteck verbieten. Eine kleine italienische Insel-Gruppe übernimmt hier eine Vorreiterrolle und hat Einwegprodukte aus Plastik verboten.

  • Bregenzer Uraufführung: Das Jagdgewehr

    Mit der Premiere von Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ sind die Bregenzer Festspiele gestern in ihre letzte Festivalwoche gestartet. Morgen Abend findet die Uraufführung der Oper „Das Jagdgewehr“ auf der Werkstattbühne statt. Thomas Larcher feiert dabei sein Debüt als Opernkomponist, der Schauspieler, Drehbuchautor und Filmemacher Karl Markovics jenes als Opernregisseur.

  • Der Fall Getty und die Raubkunst

    Immer wieder wurden in den vergangenen Jahren Kunstwerke der griechischen, etruskischen und römischen Antike von Europa in die USA geschmuggelt. Korrupte Kunsthändler aus der Schweiz und aus Deutschland, unterstützt von italienischen Mittelsmännern, ziehen dabei die Fäden. Viele dieser Kunstwerke wurden von Kuratoren des kalifornischen Getty-Museum aufgekauft.

    Einige Dutzend dieser antiken Meisterwerke wurden an Italien zurückgegeben, aber nicht alle. Im Getty-Museum blieb etwa eine der schönsten altgriechischen Bronzeskulpturen, der so genannte „Athlet von Fano“. Der Fall beschäftigt zwar die italienischen Gerichte, die Kulturpolitik allerdings schweigt.

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