Diskussion "Freiheit der Kunst", Künstlerin Florentina Pakosta

1. Ruhrtriennale: Podiumsdiskussion nach Antisemitismusdebatte
2. Im Gespräch: Florentina Pakosta
3. Mexiko: Theater als Sozialprojekt

Beiträge

  • Ruhrtriennale: Diskussion "Freiheit der Kunst"

    Die Ruhrtriennale, die vor zehn Tagen in Bochum eröffnet wurde, sorgt seit Wochen für Aufregung. Der Grund: Ruhrtriennale-Intendantin Stephanie Carp - vielen noch bekannt durch ihre Arbeit bei den Wiener Festwochen - hat die israelkritische Pop-Band Young Fathers erst eingeladen, dann nach heftiger Kritik wieder ausgeladen, bis schließlich die Band von sich aus absagte. Die schottische Hip-Hop-Band steht der BDS-Bewegung nahe, die für einen Boykott Israels eintritt. Am Samstag hätte das Konzert stattfinden sollen, stattdessen gab es aus aktuellem Anlass eine Podiumsdiskussion zum Thema "Freiheit der Kunst". Eine hitzige 90-minütige Diskussion, die auf großes Interesse gestoßen ist.

  • Im Gespräch: Florentina Pakosta

    Sie hat als Frau in der bildenden Kunstlandschaft Österreichs Pionierarbeit geleistet: Anlässlich ihres 85. Geburtstags widmet die Albertina der österreichischen Künstlerin Florentina Pakosta eine große Retrospektive. Die Ausstellung spannt einen Bogen von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart. Pakosta zeigt in dieser Schau großformatige glatzköpfige Porträts, bei denen man nicht weiß: Sind es Männer oder Frauen? Ein Gespräch mit der Künstlerin anlässlich dieser Ausstellung über die Situation der Frauen in der Kunst damals und heute, ihre mangelnden weiblichen Vorbilder und die Strategien, mit denen sie gegen den Ausschluss der Frauen aus den großen Künstlervereinigungen ankämpfte. Die Ausstellung von Florentina Pakosta ist noch bis 26. August in der Albertina zu sehen. Ab 22. September übersiedelt sie dann ins Sprengelmuseum Hannover.

  • Mexiko: Theater als Sozialprojekt

    Für die jungen Männer und Frauen in der Kleinstadt Pátzcuaro ist Theater vor allem eins: ein Sozialprojekt. Oft fahren die Studierenden mit ihrem mobilen Bühnenbus raus in abgelegenen Gemeinden des Bundesstaats Michoacán, wo die Menschen normalerweise keinen Zugang zu Kunst haben und wo häufig Drogenkartelle den Alltag bestimmen.

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