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Beiträge

  • Vorstand ebnet Weg für SPÖ-Chefin Rendi-Wagner

    Der SPÖ-Parteivorstand hat sich für Pamela Rendi-Wagner als neue Parteivorsitzende ausgesprochen. Der Parteitag im November muss nun noch den Wechsel an der Spitze bestätigen. In den vergangenen Tagen hatten zahlreiche Landesverbände und andere Parteigremien Rendi-Wagner ihre Unterstützung zugesagt.


    Rendi-Wagner übernahm am Dienstag bereits den geschäftsführenden Parteivorsitz von Christian Kern. Außerdem setzte sich Rendi-Wagner mit einigen Personalwünschen an der Spitze der Partei durch. Der geschäftsführende Klubchef Andreas Schieder sowie Bundesgeschäftsführer Max Lercher mussten ihre Ämter abgeben, neuer Geschäftsführer wird Thomas Drozda. Die Fraktion im Parlament will Rendi-Wagner künftig alleine leiten.

  • Schnabl: "Rasch Klarheit geschaffen"

    Die SPÖ hat am Dienstag Pamela Rendi-Wagner zur geschäftsführenden Vorsitzenden gekürt. Niederösterreichs SPÖ-Chef Franz Schnabl sieht für die neue Parteichefin einen geglückten Einstand. „Wir sind rasch zu einer guten Entscheidung gekommen und haben vor allem ganz rasch Klarheit geschaffen“, sagte Schnabl im Ö1-Gespräch.

    In der Vergangenheit seien Übergänge niemals einfach gewesen – das gelte für alle Parteien. „In der Geschichte der Sozialdemokratie können wir uns zurückerinnern an Monate der Richtungsdiskussion“, sagte Schnabl und nennt als Beispiel Karl Schlögl und Kaspar Einem.

  • USA vs. Iran bei UNO-Vollversammlung

    Der Schlagabtausch zwischen dem Iran und den USA geht am Mittwoch in New York in eine neue Runde. US-Präsident Donald Trump leitet eine Sitzung des Weltsicherheitsrates der Vereinten Nationen, Thema: Die Nicht-Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Dort will Trump die aus seiner Sicht aggressive Politik des Irans und dessen Rolle in der Region zur Sprache bringen.


    Trump hatte bereits am Dienstag bei seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung dazu aufgefordert, den Iran international zu isolieren. Irans Präsident Hassan Rohani schlug zurück und bezichtigte die USA der Unterstützung von Extremismus. Durch die Unterstützung von Israel machten die USA Verbrechen möglich, argumentierte der iranische Präsident.

  • Van der Bellen: "Medien nicht diskriminieren"

    Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat das Innenministerium für seine Pläne zum Umgang mit „kritischen“ Medien kritisiert. „Es geht in der Tat nicht an, zwischen einzelnen Medien zu diskriminieren und auf diese Art die Medienfreiheit in Österreich direkt oder Indirekt einzuschränken“, sagte Van der Bellen in der ZIB2.

  • Berichte zu Taten derzeit nicht einheitlich

    Das Innenministerium hat zurückgewiesen, dass eine Informationssperre gegenüber bestimmten Medien verhängt würde. Inhaltlich wird angeregt, die Herkunft von Tätern zu veröffentlichen sowie über Sexualdelikte verstärkt zu berichten. Bisher gibt es österreichweit jedenfalls keine klare Direktive, welche Daten die Polizei veröffentlicht und welche nicht.

  • Gewaltschutzexpertin: "Keine Ängste schüren"

    Eine E-Mail aus dem Innenministerium an die Landespolizeidirektionen empfiehlt, künftig generell die Herkunft von Tätern zu nennen und Sexualdelikte, die in der Öffentlichkeit begangen werden, offensiver zu kommunizieren. „Was auf keinen Fall passieren sollte, ist, dass Ängste und Ressentiments gegen bestimmte Gruppen geschürt werden“, sagte Rosa Logar, Geschäftsführerin der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, im Ö1-Gespräch. Sie fordert genaue Überlegungen über den Sinn und Zweck solcher Veröffenlichungen.

  • Labour für neues Brexit-Referendum

    Die britische Labour-Partei will sich in der Brexit-Frage alle Optionen offen halten. Auf dem Parteitag in Liverpool stimmten die Delegierten am Dienstag für einen Antrag, der Neuwahlen oder ein zweites Referendum vorsieht. Eine Abstimmung über einen Verbleib in der EU schloss die Partei - anders als noch am Vortag - nicht mehr aus.

  • "Bodyguard"-Musical kommt nach Wien

    Mehr als vier Millionen Besucher in insgesamt elf Ländern haben in den vergangen sechs Jahren das Musical „Bodyguard“ gesehen, jetzt haben die Vereinigten Bühnen Wien diese internationale Produktion als österreichische Erstaufführung nach Wien geholt. Premiere ist Donnerstagabend im Wiener Ronacher.

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