Vermessungen des Zustands

Regisseur Martin Gruber über seine Arbeit

Immer im Jetzt, immer in Reaktion auf gesellschaftspolitische Entwicklungen, immer wieder auch das Scheitern - so ließe sich die Arbeit des Regisseurs Martin Gruber und seines aktionstheater ensembles auf den Punkt bringen.

Bis Sonntag zeigt die Gruppe insgesamt vier Arbeiten, die in den letzten drei Jahren entstanden sind. Jeden Abend stehen gleich zwei Stücke in einer Doppelaufführung auf dem Programm. Darin geht es um eine Krise der Männlichkeit und die Suche nach neuen Männerbildern in Folge der #metoo-Debatte, sowie um Sinnkrisen und wiedererstarkende Religiosität in einer zunehmend komplexen Welt; es geht um Selbstdarstellungen im Netz und Identitätsverlust, sowie um den Rechtsruck in der österreichischen Politik.

Die Tetralogie ist bis Sonntag unter dem zusammenfassenden Titel "Vier Stücke gegen die Einsamkeit" im Werk X in Wien und von 4. bis 8. Dezember am Spielboden in Dornbirn zu sehen.- Gestaltung: Sophie Menasse

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