Handy-Revolution in Kenia

1. Digitalisierung in Afrika:
Gestaltung: Linda Staude

2, Ältere Nutzer teilen eher Falschnachrichten. Studie zu US-Wahlkampf 2016

1. Zwei Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner in Afrika verfügen über ein Mobiltelefon. Das Smartphone bietet nicht nur Zugang zum Internet und zu Informationen, sondern ersetzt mit Mobilfunk-Bezahlsystemen oft auch Kreditkarte oder Bankkonto. Als Zentrum der digitalen Entwicklung gilt Kenia, 90% der Bevölkerung haben dort Internetzugang. Aus Nairobi berichtet Linda Staude.

2. Wissenschaftler der Universitäten New York und Princton haben untersucht, welche Nutzerinnen und Nutzer während des US-Wahlkampfes 2016 Falschnachrichten auf Sozialen Medien weiter verbreitet haben. Die Studie zeigt: Vor allem ältere und konservative Facebook-Nutzerinnen und Nutzer teilten fast sieben Mal mehr Links und Artikel von Webseiten, die dafür bekannt sind, gezielt irreführende Falschnachrichten zu produzieren. Von den 1.200 unter die Lupe genommenen Nutzern teilten insgesamt nur 8,5 Prozent Falschmeldungen, der Großteil der Nutzer war über 65 Jahre alt. Als einen Grund sehen die Autoren hier fehlende digitale Medienkompetenz. Ob den Nutzerinnen und Nutzern auch bewusst war, dass es sich um Falschnachrichten handle, wurde nicht erhoben.

Moderation und Redaktion: Julia Gindl

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